In der Stadt Luzern werden in den nächsten Wochen 63 Bäume in Parks und Alleen gefällt, weil sie krank oder am absterben sind. Ersatz findet die Stadtgärtnerei in der hauseigenen Baumschule.
Stadt Luzern
Die Stadt Luzern. (Symbolbild) - Keystone

Es sei «schweizweit keine Selbstverständlichkeit», dass die Ersatzbäume grösstenteils aus der eigenen Baumschule stammen, teilte die Stadtgärtnerei am Freitag mit. Dies habe den Vorteil, dass die Bäume bereits an die klimatischen Bedingungen in Luzern gewohnt seien.

Das Sortiment der städtischen Baumschule am Rotsee umfasst rund 50 Baumarten und -sorten. Immer öfter werden auch klimaangepasste Bäume gepflanzt. An Private werden allerdings keine Pflanzen aus der Baumschule verkauft.

Von der anstehenden Fällaktion ist etwa eine abgestorbene Silberweide im Bereich des KKL am Ufer des Inseli betroffen. An ihrer statt wird eine Erle gepflanzt. An der Lidostrasse sind zudem erneut einige Ulmen am Absterben, sie werden durch eine Mischung aus grosskronigen Baumarten ersetzt.

Bei der Katholischen Kirche St. Karl werden zwei abgestorbene Ahorne gefällt und ersetzt. Gleichzeitig entsiegelt die Stadt dort aus klimatischen Gründen eine grössere Trottoirfläche.