Stadt Luzern

    Kanton Luzern: Kantonsrat fordert Objektsteuer für Zweitliegenschaften

    Im Kanton Luzern sollen Gemeinden Steuerausfälle aus der Abschaffung des Eigenmietwerts mit einer Objektsteuer auf Zweitliegenschaften ausgleichen können.

    Kanton Luzern
    Der Torbogen am Bahnhofsquai in der Stadt Luzern (Symbolbild) - Nau.ch / Stephanie van de Wiel

    Luzerner Gemeinden sollen die Möglichkeit erhalten, Steuerausfälle zu kompensieren, die durch die Abschaffung des Eigenmietwerts auf Zweitliegenschaften entstehen. Der Kantonsrat fordert eine gesetzliche Grundlage dafür.

    Im September 2025 sagte die Schweizer Stimmbevölkerung Ja zur Abschaffung des Eigenmietwerts. Als Kompensation können die Kantone für zu erwartende Steuerausfälle auf kommunaler Ebene eine Objektsteuer auf Zweitliegenschaften einführen. Betroffen sind vor allem Gemeinden in Tourismusgebieten.

    Der Kantonsrat erklärte nun einen Vorstoss (M 567) erheblich, der eine gesetzliche Grundlage für eine Objektsteuer fordert. Der Regierungsrat hatte das Anliegen abgelehnt.

    Die Luzerner Gemeinden können heute eine Erbschaftssteuer für Nachkommen einfordern. Der Kanton Luzern selbst erhebt keine solche Steuer. Nun soll der Regierungsrat im Rahmen der Aktualisierung des Finanzleitbildes prüfen, wie es mit der Erbschaftssteuer für direkte Nachkommen auf Gemeindeebene weitergehen soll.

    Das Parlament hat eine Motion (M 623) als Postulat erheblich erklärt.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    Migros
    536 Interaktionen
    Kunden dürfen jubeln

    MEHR AUS STADT LUZERN

    Kanton Luzern
    Kanton Luzern
    3 Interaktionen
    Luzern
    2 Interaktionen
    Luzern