Kanton Basel-Landschaft: 157 Millionen Euro für die Erweiterung des Flughafen-Terminals
Die Regierungsräte von Basel-Stadt und Basel-Landschaft stimmen dem Ausbau des EuroAirport-Terminals zu. Zusätzliche Kapazitäten für Flugzeuge entstehen keine.

Die Regierungsräte der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft stimmen der landseitigen Erweiterung des Terminals des EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg mit Bauinvestitionen von gut 157 Millionen Euro zu. Mit dem Vorhaben wird die bestehende Infrastruktur umfassend modernisiert und die Qualität der Passagierabwicklung verbessert. Es werden keine zusätzlichen Kapazitäten zur Abfertigung von Flugzeugen geschaffen. Die Finanzierung erfolgt durch den EuroAirport selbst.
Der Investitionsbeschluss des Flughafenverwaltungsrats muss nach den Bestimmungen des Staatsvertrags zum EuroAirport von den zuständigen Behörden in der Schweiz und Frankreich genehmigt werden. Dies erfolgt auf schweizerischer Seite durch den Bund im Einvernehmen mit den beiden Kantonen.
Eine grundlegende Modernisierung des Flughafenterminals am EuroAirport ist seit längerem notwendig. Das geplante Bauvorhaben umfasst eine vorgelagerte Eingangshalle mit zusätzlichen Flächen im öffentlich zugänglichen Bereich sowie umfassende Erneuerungen im bestehenden Terminal. Dadurch sollen die betriebliche Effizienz gesteigert, die Service- und Aufenthaltsqualität für Fluggäste und Besucherinnen und Besucher verbessert und die Abläufe bei der Passagierabfertigung optimiert werden.
Die Modernisierung erfüllt hohe Anforderungen an die Umweltverträglichkeit während der Bauphase und im späteren Betrieb des Terminals. Dazu gehört auch die Zertifizierung nach dem internationalen Standard BREEAM.
Mit der landseitigen Erweiterung werden keine zusätzlichen Kapazitäten zur Abfertigung von Flugzeugen geschaffen. Im Vordergrund stehen die Modernisierung der bestehenden Infrastruktur sowie die Verbesserung der betrieblichen Abläufe und der Aufenthaltsqualität für die Passagierinnen und Passagiere.










