Natur

    Gefahr für Haus und Natur: Der Waschbär erobert Liestal

    Nau.ch Lokal
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    Liestal,

    Die Waschbärenpopulation in Liestal wächst rasant. Um Schäden zu vermeiden, bittet die Stadt die Bevölkerung um Mithilfe und die Meldung von Sichtungen.

    Die Altstadthäuser mit Wappenmalereien in Liestal.
    Die Altstadthäuser mit Wappenmalereien in Liestal. - Nau.ch / Werner Rolli

    Wie die Stadt Liestal berichtet, reagieren alle mit einem grossen «Jöööööö Effekt» , wenn sie Waschbären sehen. Ihr putziges Aussehen erinnert an ein Plüschtier, welches man am liebsten knuddeln würde. Aber Vorsicht. Der Waschbär, eine invasive nicht heimische Tierart, breitet sich in Liestal rasant aus.

    Er ist als Allesfresser eine grosse Gefahr für die Brut und Jungvögel, Fledermäuse, Amphibien, Reptilien, et cetera. Als flinker Kletterer kann er sich auch Zugang zu Wohnungen und Dachstöcken verschaffen und dort grossen Schaden anrichten.

    Zudem ist er Träger des gefährlichen Waschbärspulwurms, welcher über mit Kot in Kontakt gekommenem Gemüse und Beeren aus dem Garten beim Menschen zu schweren Organstörungen führen kann.

    Um eine Waschbärenplage zu verhindern, ist die Stadt gezwungen, spezielle Waschbärenfallen zu stellen, um den Bestand zu regulieren.

    Was ist zu tun

    Müllsäcke oder offene Tonnen sollen erst am Morgen der Abfuhr nach draussen gestellt werden, da sie für Waschbären ein «All you can eat»-Buffet darstellen.

    Waschbären dürfen auf keinen Fall gefüttert werden. Die Tiere gewöhnen sich rasch daran, kehren regelmässig zurück und erscheinen nach der Vermehrung oft mit ihrem Nachwuchs.

    Sichtungen von Waschbären sind umgehend der Stadt Liestal zu melden. So kann die zuständige Jagdgesellschaft bei Bedarf eine Falle aufstellen.

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    Kommentare

    User #6204 (nicht angemeldet)

    ....es braucht den Waschbären-Fänger von Liestal .....Preis ???

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