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    Baselbieter Parlament bewilligt Darmkrebs-Vorsorgeprogramm

    Keystone-SDA Regional
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    Liestal,

    Der Baselbieter Landrat hat am Donnerstag 1,5 Millionen Franken für ein Gesundheits-Programm bewilligt, damit Dickdarmkrebs frühzeitig erkannt wird.

    Krebsvorsorge
    Die Hauptbehandlung für Darmkrebs besteht in der Regel aus einer Kombination an Chemotherapien mit dem Namen Folfoxiri. (Symbolbild) - dpa

    Die 76 anwesenden Landräte und Landrätinnen haben die Ausgabenbewilligung von 1,5 Millionen Franken einstimmig und diskussionslos bewilligt. Damit wird der Kanton Baselland in den nächsten drei Jahren je eine halbe Million Franken für diese Gesundheits-Prävention zahlen. Der Kanton Basel-Stadt subventioniert eine solche Früherkennung bereits.

    Zur Früherkennung werden im Kanton Baselland alle 50- bis 69-Jährigen aufgerufen, sich freiwillig untersuchen zu lassen. Dabei haben sie die Wahl, alle zwei Jahre einen Stuhltest zu machen oder sich alle zehn Jahre einer Darmspiegelung zu unterziehen.

    Die Kosten der Untersuchung wird der Kanton zum grössten Teil übernehmen. Dabei arbeitet der Kanton mit der Krebsliga beider Basel zusammen, die Standorte in Basel und Liestal verfügt.

    Dickdarmkrebs gilt als eine der verbreitetsten Krebskrankheiten bei über 50-Jährigen. Bei Männern ist es die dritthäufigste Krebsart, bei Frauen gar die zweithäufigste. Mit einer Früherkennung will der Kanton erreichen, dass weniger ältere Menschen an dieser Krebsart erkranken oder sterben.

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