Die Trockenheit hält im Baselland weiter an. Der Kanton hat nun beschlossen, das Abbrennen von Feuerwerk zu verbieten.
Baselland
Schön, aber eine Umweltbelastung und brandgefährlich: 1. August-Feuerwerk in Basel 2019. (Archivbild) - Keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • Der Kanton Baselland verbietet für den 1. August das Abbrennen von Feuerwerk.
  • Grund dafür ist die anhaltende Trockenheit.

Zahlreiche Kantone und Gemeinden haben wegen der anhaltenden Trockenheit ein Feuerwerkverbot erlassen. Nun zieht der Kanton Baselland nach und verbietet per sofort das Abbrennen von Feuerwerk. Basel-Stadt hält derweil an der bisherigen Regelung fest.

In den beiden Basel gilt aktuell die Gefahrenstufe 4 für Waldbrände. Seit geraumer Zeit gilt ein Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe. Nun hat Baselland auch ein absolutes Verbot für das Abbrennen von Feuerwerk sowie von Höhenfeuern erlassen.

Feuerzeug
Ein Junge spielt mit zwei Feuerzeugen. (Symbolbild) - dpa

Baselland: Trockenheit hält weiter an

Im Kanton Basel-Landschaft herrsche vor allem im Wald und im Offenland akute Trockenheit, teilte der kantonale Führungsstab am Donnerstag mit. Es sei über den Nationalfeiertag hinaus keine Entspannung der Lage in Sicht.

Auf dem ganzen Kantonsgebiet verboten ist ausserdem das Steigenlassen von Himmelslaternen. Zahlreiche Baselbieter Gemeinden gingen in den vergangenen Tagen weiter als der Kanton und erliessen ein Feuerwerkverbot. So zum Beispiel Aesch, Biel-Benken, Bubendorf, Laufen, Liestal, Reinach oder Sissach.

In Basel-Stadt gilt weiterhin kein Feuerwerkverbot, wie ein Sprecher der Kantonspolizei auf Anfrage sagte. Dennoch empfiehlt die Kantonspolizei auf privates Feuerwerk zu verzichten. Basel-Stadt steht mittlerweile ziemlich alleine da. Neben Baselland haben auch die Kantone Aargau, Solothurn, Bern oder Jura ein Verbot ausgesprochen.

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