Rupperswil

Stromversorgung: Rupperswil prüft Kooperation mit Lenzburg

Gemeinde Rupperswil
Gemeinde Rupperswil

Lenzburg,

Gemeinsam gegen steigenden Druck: Die Gemeinde Rupperswil und die Stadt Lenzburg prüfen eine Fusion ihrer Stromnetze für eine sichere, effiziente Versorgung.

Gemeindehaus (links) und das Aarehaus in Rupperswil.
Gemeindehaus (links) und das Aarehaus in Rupperswil. - Nau.ch / Chantal Siegenthaler

Wie die Gemeinde Rupperswil mitteilt, stellt sie die Weichen für die zukünftige Ausrichtung ihrer Stromversorgung: Sie prüft eine engere Zusammenarbeit beziehungsweise einen möglichen Zusammenschluss mit der SWL Energie AG in Lenzburg.

Ziel ist es, die Versorgungssicherheit langfristig zu stärken und die Herausforderungen eines zunehmend komplexen und regulierten Umfelds gemeinsam zu bewältigen. Im Rahmen des Strategieprozesses 2025 hat die Gemeinde Rupperswil Gespräche mit potenziellen Partnern aufgenommen.

Der Prozess wurde durch externe Fachberatung begleitet und dient dazu, tragfähige Grundlagen für eine zukunftsorientierte Weiterentwicklung zu schaffen. Der Stadtrat Lenzburg unterstützt diese Stossrichtung.

Er ist überzeugt, dass eine vertiefte Zusammenarbeit zwischen der SWL Energie AG und der Elektrizitätsversorgung der Gemeinde Rupperswil substanzielle Synergien erschliessen und die Position der beteiligten Werke nachhaltig stärken kann.

Breite Unterstützung für Kooperationspläne

Auf dieser Basis soll eine gemeinsame Absichtserklärung erarbeitet werden, welche die Ziele und Eckwerte einer möglichen Zusammenarbeit festhält. Patrick Hauser, CEO der SWL Energie AG: «Wir sind offen für Gespräche und prüfen gemeinsame Synergien – immer auch im Hinblick darauf, Mehrwert sowohl für unsere Kundinnen und Kunden als auch die beteiligten Gemeinden zu schaffen.»

«Der Stadtrat Lenzburg begrüsst die Bestrebungen, eine Kooperation zu prüfen», ergänzt Andreas Schmid, Stadtammann aus Lenzburg.

Hintergrund der Überlegungen

Die Anforderungen an Elektrizitätswerke steigen kontinuierlich. Insbesondere zunehmende regulatorische und gesetzliche Vorgaben, eine wachsende betriebliche Komplexität, der Fachkräftemangel sowie der wirtschaftliche Druck stellen kleinere Werke vor immer grössere Herausforderungen.

«Ziel der angestrebten Kooperation ist es, betriebliche und organisatorische Synergien besser zu nutzen, den wachsenden Anforderungen effizient und fachgerecht zu begegnen und den Mehrwert für die Kundinnen und Kunden langfristig zu steigern», so Raphael Wyder, Vizeammann der Gemeinde Rupperswil.

Die Gemeinde Rupperswil und die Stadt Lenzburg werden die nächsten Schritte sorgfältig prüfen und zu gegebener Zeit weiter informieren.

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