Stadt prüft Massnahmen wegen PFAS-Belastung

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Laufental,

Die Stadt Laufen hat auf der Parzelle Aegerten PFAS nachgewiesen. Gemeinsam mit dem Kanton werden nun Massnahmen gegen eine weitere Ausbreitung geprüft.

Das Stadthaus und die Stadtverwaltung am Rande der historischen Altstadt in Laufen.
Das Stadthaus und die Stadtverwaltung am Rande der historischen Altstadt in Laufen. - Nau.ch / Werner Rolli

Wie die Stadt Laufen mitteilt, wurden auf der Parzelle Aegerten des ehemaligen regionalen Ausbildungszentrums (RAZ) im Untergrund sowie im Grundwasser sogenannte PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) nachgewiesen. Dabei handelt es sich um eine Gruppe industriell hergestellter Chemikalien, die unter anderem in Löschschäumen verwendet wurden.

PFAS sind sehr langlebig und können sich in der Umwelt anreichern, weshalb sie heute als problematische Stoffe gelten. PFAS-Belastungen sind ein weitverbreitetes Problem, das Gemeinden und Regionen weltweit betrifft und nationale wie internationale Lösungsansätze erfordert.

Im Rahmen von Untersuchungen in Zusammenarbeit mit dem Kanton Basel-Landschaft wurde auch das Trinkwasser der Fassung Birshalden überprüft. Die Messungen zeigen, dass PFAS zwar nachweisbar sind, die geltenden Grenzwerte jedoch in sämtlichen Proben des Trinkwassernetzes in Laufen deutlich eingehalten werden.

Stadt will PFAS-Belastung langfristig senken

Die Stadt Laufen arbeitet eng mit den kantonalen Fachstellen zusammen, um die Situation weiter zu beurteilen und geeignete Massnahmen zu planen. Ziel ist es, eine Ausbreitung der Stoffe zu verhindern und die Belastung langfristig zu reduzieren. Dazu werden derzeit verschiedene Optionen geprüft, die von baulichen Sicherungsmassnahmen bis hin zu möglichen Sanierungsschritten reichen.

Die Stadt Laufen verfolgt dabei aufmerksam die Entwicklungen auf kantonaler, nationaler und internationaler Ebene und setzt sich dafür ein, dass Regelungen und Grenzwerte zum Schutz von Mensch und Umwelt etabliert werden. Die Stadt Laufen wird regelmässig und transparent über die weiteren Entwicklungen informieren. Der Schutz von Trinkwasser und Umwelt hat dabei oberste Priorität.

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