Siegesserie ohne Gegentor: Langenthal setzt Erfolgslauf fort
Der FC Langenthal gewinnt 3:0 gegen Bassecourt und feiert den siebten Heimsieg in Folge. Bereits der vierte Sieg in Serie ohne Gegentor.

Wie der FC Langenthal berichtet, gelingt mit dem jüngsten 3:0-Erfolg gegen Bassecourt nicht nur der siebte Heimsieg in Folge, sondern auch der vierte Sieg en suite ohne Gegentor. Die 1:0-Führung kam zwar nicht aus der Pistole geschossen, wie gegen Dietikon (nach nur neun Sekunden), der FCL ging jedoch aber auch im Spiel gegen die Jurassier früh in Führung.
Es war die siebte Spielminute, als Mittelfeldspieler Rion Xhemaili aus rund 20 Metern abzog und mit seinem Hammer, massgenau in den Torwinkel traf. Eine Augenweide dieser Treffer. Eine frühe Führung hilft immer und die Langenthaler fuhren gleich im gleichen Stil weiter, denn nur drei Minuten danach verpasste Xhemaili den persönlichen Doppelpack.
Nach einer Viertelstunde Spielzeit verpasste Amel Rustemoski es, den Vorsprung auszubauen. Sein Abschluss strich knapp am Tor vorbei.
M’Vondo-Ze sorgt für klare Pausenführung
Von den abstiegsgefährdeten Gästen ging selten grosse Gefahr aus. Sie kombinierten sich zwar einige Male flott bis zum Strafraum, dort aber zeigten sie dann grosse Mängel im Abschluss, so dass es für den Kasten von FCL-Schlussmann Joschua Neuenschwander selten gefährlich wurde.
Mit dem zweiten Nachschuss besorgte Georgino M'Vondo-Ze in der 25.Minute das beruhigende 2:0 und weil Tore schiessen Spass macht, doppelte der gross gewachsene Stürmer vor der Pause gleich mit dem 3:0 nach. Wenige Sekunden vor dem Seitenwechsel verpasste «Gino» gar noch den klassischen Hattrick.
Zweite Halbzeit: Chancen fliegen ungenutzt vorbei
So war für die zweite Halbzeit die Spannung etwas draussen, denn Langenthal musste nicht mehr und die Gäste konnten schlicht und einfach nicht. Die Leistung der Gäste an diesem frühlingshaften Sonntag, liess einige Zweifel aufkommen, ob diesem Team der Klassenerhalt gelingen kann.
Mit einem Platzverweis schwächten sie sich zudem noch zusätzlich. Aber dies ist nicht unsere Baustelle. Unsere Jungs spielten weiter munter nach vorne. Einziger Makel in der zweiten Hälfte, war die mangelhafte Chancenverwertung.
Die Hauptsünder in der mangelhaften Chancenverwertung waren hautsächlich Kevin Krasniqi und Amel Rustemoski, welche ihr Visier nicht optimal eingestellt hatte, Aber auch Luca Heuberger, Gregori Anliker, welcher die Latte traf, oder die eingewechselten Mathieu Huber und Paolo Arrivas hatten beste Gelegenheiten, das Score in die Höhe zu schrauben.
Langenthal begeistert Fans
Aber dies ist nun jammern auf hohem Niveau. Fakt ist, der FC Langenthal macht zur Zeit viel Freude, spielt schwungvoll und variabel auf und bereitet den Zuschauern viel Spass. Wenn die Temperaturen noch etwas ansteigen, wird es so wohl nicht mehr lange dauern, bis die Zuschauer-Marke von 500 wieder einmal übertroffen wird.
Die Jungs hätten es auf jeden Fall verdient, wenn noch mehr Leute den Weg in die Rankmatte finden würden.









