Zeitumstellung

    Madiswil mahnt zur Rücksicht auf während der Winterzeit

    Nau.ch Lokal
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    Langenthal,

    Wie die Gemeinde Madiswil berichtet, wird die Bevölkerung gebeten, Fahrzeuge nicht auf privaten Strassen und Plätzen zu parken.

    Winter (Symbolbild)
    Winter (Symbolbild) - Keystone

    Die Einwohnergemeinde Madiswil hat ein Strassennetz von rund 60 Kilometern. Der Unterhalt während der Winterzeit muss deshalb gut geplant und organisiert werden.

    Das Räumen der Strassen von Schnee und Eis führt immer wieder zu Diskussionen. Die Strassen- und Wasserbaukommission hat beschlossen, die Bevölkerung über das Vorgehen bei der Schneeräumung zu informieren: Es wird oft nicht verstanden, dass nach der ordentlichen Schneeräumung, entlang der Hauptstrassen, die Schneehaufen regelmässig von den Strassenrändern und Trottoirs entfernt werden.

    Es wird behauptet, dieser anscheinende Perfektionismus verursache der Gemeinde Mehrkosten. Für das nachträgliche Säubern der Strassenränder und Trottoirs werden pro Einsatz zwei Personen für zwei Stunden beschäftigt, der Schnee kann im Bach entsorgt werden.

    Die Reihenfolge der Räumung

    Dies löst sehr geringe Kosten aus. Sobald der Schnee länger als 24 Stunden liegt, darf dieser nicht mehr im Gewässer entsorgt werden, ein separater Depotplatz wäre nötig, was erhebliche Mehrkosten verursachen würde. Der Vorteil dieses Vorgehens ist zudem, dass kein Schmelzwasser auf Strassen und Trottoirs gelangt, welches gefriert und wiederum geräumt werden muss.

    Diese Variante ist also kostengünstiger und zudem noch sicherer für Fussgänger und Automobilisten. Weiter wird auch oft kritisiert, die Schneeräumung erfolge allgemein zu früh oder zu spät.

    Das Aufgebot dafür wird durch den Kantonswerkhof dem Gemeindewerkhof mitgeteilt. Zuerst werden immer die Hauptverkehrsachsen, dann die wichtigen Gemeindestrassen (Schulbusrouten) und erst am Schluss wenig befahrene Quartierstrassen und Fusswege von Schnee befreit.

    Schneehaufen vor Einfahrten sind unvermeidbar

    Ein Dauerthema ist auch, dass sich durch das Säubern der Strassen, Schnee auf den privaten Hausplätzen und Einfahrten anhäuft. Die Schneehaufen, welche sich so bilden, stören oft die Liegenschaftsbesitzer.

    Es ist aus zeitlichen, finanziellen und personellen Gründen jedoch nicht möglich, jede Hauszufahrt zu säubern. Dafür sind die Hauseigentümer selber verantwortlich. Auch private Hofzufahrten werden aus diesen Gründen nicht «schwarz» geräumt.

    Ein weiterer heikler Punkt ist das Parkieren entlang von Strassen, welche vom Schnee geräumt werden sollen. Es kann nicht vermieden werden, dass ein Restbestand von Schnee neben den parkierten Autos liegen bleibt.

    Mehr Zeit einplanen

    Sind spezielle Transporte geplant, kann bei schlechten Strassenverhältnissen der Gemeindewerkhof kontaktiert werden, um zusätzliche Schneeräumungen anzufordern. In einem solchen Fall sollten sich Bürger frühzeitig und unter Angabe der genauen Örtlichkeit melden.

    Sind Bäume und Sträucher nicht vorschriftsgemäss entlang von Strassen zurückgeschnitten, ist dies für die Schneeräumung unter Umständen sehr problematisch und es muss darauf verzichtet werden. Bei winterlichen Verhältnissen werden die Verkehrsteilnehmenden gebeten, mehr Zeit einzurechnen und vorsichtig zu sein.

    Überraschungsmomente und plötzliches Bremsen können zu Unfällen führen. Das Personal führt den Winterdienst oft nachts und frühmorgens aus.

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