Der FC Küssnacht startete am Samstag, dem 21. August 2021 mit einem 4:2-Sieg in die neue dritte Liga-Saison.
Fussball
Zwei Fussballer kämpfen um den Ball. (Symbolbild) - pixabay

Nach dem Cuperfolg vom letzten Wochenende gegen Malters stand diesen Samstag das erste Meisterschaftsspiel vor der Tür. Im Gegensatz zu vorheriger Woche konnte das Trainerteam um Kunz und Matijevic wieder auf einen breiteren Kader zurückgreifen. Zu Gast war der SC Steinhausen, welcher auf der Trainerbank einen spektakulären Neuzugang präsentieren konnte: Igor Tadic, Rekordtorschütze der Challenge League, hat den Posten als Spielertrainer inne. Ihn assistiert ein alter Küssnachter Bekannter an der Seitenlinie: Enzo Puntillo, in der Saison 15/16 Cheftrainer des FCK in der 2. Liga interregional.

Die Ausrichtung beider Teams war gleich von Beginn an klar, suchten doch beide Ihr Glück in der Offensive. Richtig gefährlich wurden beide, bis auf eine Chance von Martin in der 11. Minute, jedoch nicht. Hatte Küssnacht öfter den Ball, waren es die Steinhausener welche den eher gefährlicheren Eindruck machten. Trotzdem neutralisierten sich beide Teams in der ersten halben Stunde gekonnt.

Doppelschlag von Steinhausen

Dies änderte sich in der 31. Minute. Ein Freistoss von Steinhausen landete auf dem Kopf von Spielertrainer Tadic, der Ball sprang von der Latte vor die Nase von Mendes, welcher den Abstauber zum 1:0 verwertete. Vom Schock noch nicht richtig erholt, klingelte es 5 Minuten später schon wieder im Tor von Keeper Janner. Tadic wurde im Strafraum angespielt, sein Schuss konnte Janner nur in die Mitte abwehren, wo Gerber völlig alleinstand und den Ball nur noch zum 2:0 einschieben musste. Dieser Treffer war ein Weckruf, drängten die Küssnachter nun vehementer auf den Anschlusstreffer.

Nach einem Eckball parierte Torhüter Buob erst mirakulös gegen den Kopfball von Ulrich. Den anschliessenden Eckball konnten die Zuger nur ungenügend klären, Lars Krüsi tankte sich auf der Seite durch und flankte den Ball milimetergenau auf den Kopf von Tarzia. Der Anschlusstreffer kurz vor der Pause sowie bestimmt auch die energische Pausenansprache in der Kabine zeigte Wirkung: Die Rigidörfler starteten mit einem Offensivfeuerwerk in Halbzeit zwei. Mario Stadler gleich zweimal, Linares und Landolt vergaben aber aus aussichtsreichen Positionen.

Küssnacht mit Powerfussball zum Sieg

Was in der ersten Halbzeit noch vermisst wurde, funktionierte nun plötzlich. Die Kombinationen der Küssnachter waren flüssig und das Spieldiktat wurde an sich gerissen. Nicht nur das, auch das Momentum schien nun auf die Seite der aufopferungsvoll kämpfenden Küssnachter zu fallen. Nach einem genauen Seitenwechsel spielte Mario Stadler den Ball von der Grundlinie direkt zurück in den Rückraum, wo wieder Tarzia bereitstand und den Ball zum viel umjubelten Ausgleich einschob.

Es schien so, als würden sich die Küssnachter in einen Rausch spielen. Wenige Minuten später war es Michael Stadler, welcher dem Verteidiger den Ball abluchste und sein Bruder Mario allein auf das Tor von Steinhausen ziehen konnte. Dieser wurde im letzten Moment noch regelwidrig gestoppt. Antonio Linares schob den fälligen Elfmeter gekonnt zur Führung ein. Als dann Spielertrainer Tadic mit Gelb-Rot des Platzes verwiesen wurde und Michael Stadler nach einer erneuten schönen Kombination auf 4:2 erhöhte, war das Spiel entschieden. Ein nicht anerkanntes Tor von Michael Stadler war dann nur noch Nebensache.

Küssnacht ist für die Revanche gegen den FC Baar bereit

Aufgrund der Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit war der Sieg verdient und macht Lust auf mehr. Am nächsten Wochenende empfängt Küssnacht den FC Baar. Eine gute Chance für eine Revanche für die Pokal-Pleite vor ein paar Wochen. Es gilt die Leistung der zweiten Halbzeit mitzunehmen, um den Baarern Paroli bieten zu können.

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