Dank einer sehr starken ersten Halbzeit mit drei Toren und einer stabilen Defensivleistung ist der FC Küssnacht auch gegen den FC Meggen siegreich.
Küssnach tbejubelt das 3:0
Die Küssnachter Antonio Linares, Michael Stadler, Joel Lieb und Nicola Landolt (von Links) bejubeln das 3:0. - FC Küssnacht

Die vergangenen Wochen hatte der FC Küssnacht guten Fussball gespielt und meistens auch die richtigen Ergebnisse eingefahren. Dementsprechend war das Selbstvertrauen in das eigene Können vor dem Derby gross und die Küssnachter eröffneten das Spiel druckvoll, mit schnellen Angriffen und aggressivem Pressing.

Davon war der FC Meggen erst einmal ziemlich beeindruckt. Die Viererkette der Gäste wurde, aufgrund ihrer defensiven Ausrichtung, immer mehr zur Fünferabwehr. Doch auch das konnte die Angriffsbemühungen des Heim-Teams nicht hemmen.

Küssnacht spielt stark auf und lässt Meggen keine Chane

In der neunten Minute kam der FC Küssnacht nach einem bereits geklärten Eckball zu einer zweiten Hereingabe. Stürmer Antonio Linares kam dabei überraschend frei an den Ball und legte für Innenverteidiger Elias Ulrich ab.

Dieser drosch das Leder zum 1:0 in die Maschen. Mit der Führung im Rücken spielte die Kunz-Elf weiter auf, Meggen leistete zwar Gegenwehr, wurde selbst aber nicht gefährlich. In der 21. Minute spielte Kilian Horat einen sehenswerten Seitenwechsel auf Michael Stadler.

Dieser nahm den Ball im Vollsprint zur Grundlinie mit und legte für Kapitän Roberto Tarzia quer, der das 2:0 für den FC Küssnacht besorgte. Damit schien das Spiel Mitte der ersten Halbzeit entschieden. Doch die Küssnachter Fussballer hatten in dieser Saison bereits Zwei-Tore-Führungen verspielt.

Sie drückten also weiter und erspielten sich Chancen im Minutentakt. Kurz vor der Halbzeit wusste Antonio Linares eine davon zu nutzen und so ging es mit einem für Meggen noch glimpflichen 3:0 in die Pause.

In zweite Hälfte verflachte die Partie

Nach dem Feuerwerk, dass der FCK in der ersten Hälfte abgebrannt hatte, war die Frage eigentlich nur noch, wie hoch das Ergebnis ausfallen würde. Das Heimteam kam auch gleich mit Volldampf aus der Kabine und drückte auf den vierten Treffer.

Der blieb jedoch aus und nach zehn weiteren Minuten in Halbzeit zwei flachte das Spielgeschehen immer weiter ab. Zum einen spielte Meggen mehr mit, zum anderen liess der FCK etwas schleifen.

Trotz verschossenen Elfmeter erzielte Küssnacht noch das 4:0

Die fussballerische Qualität sank, die Intensität stieg, gerade in den vielen Zweikämpfen. Meggen versuchte alles auf der Suche nach einem Anschlusstreffer, doch gegen die Defensive der Küssnachter war an diesem Tag kein Durchkommen.

Stattdessen bekam Antonio Linares die Chance auf einen Doppelpack per Elfmeter, nachdem Mario Stadler im Sechzehner gefällt worden war. Doch der sonst so treffsichere Stürmer vergab.

Ein Tor hatte der zweite Durchgang aber doch noch zu bieten. Roberto Tarzia umkurvte mehrere Verteidiger sowie den Gäste-Torhüter und legte dann uneigennützig für Vitor Gomes quer. Der musste zum 4:0 Endstand nur noch einschieben.

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