FC Küsnacht

FC Küsnacht verabschiedet sich mit Niederlage

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Goldküste,

Der FC Küsnacht verliert zum Saisonabschluss in Wiesendangen 1:2. Der Abstieg stand bereits fest, ein spätes Tor sorgt für etwas Trost.

FC Küsnacht
Wenigstens die Anzeigetafel war gnädig mit den Küsnachtern. - Marcel von Allmen

Wie der FC Küsnacht mitteilt, beenden die Küsnachter die 2. Liga-Saison mit einer 1:2-Niederlage in Wiesendangen, der Abstieg stand schon zuvor fest. Bei heissen Temperaturen vor stattlicher Kulisse liessen sich beide Teams erst einmal gewähren.

In der 20. Minute wurde FCK-Torhüter Ramon Kamer dann erstmals ernsthaft geprüft. Zehn Minuten später rettete er gegen den allein anstürmenden Josavac in extremis.

Die Küsnachter Angriffe beschworen kaum Torgefahr und so endete die 1. Halbzeit torlos. Die idyllische Sportanlage in Wiesendangen mit dem Naturrasen und mehreren Kunstrasenplätzen lässt keine Wünsche offen, auch die Gastronomie verdient Bestnoten.

Hinter der Anzeigetafel befindet sich eine Tennis-Anlage und beide Sportanlagen werden umrahmt von weidenden Kühen in Mutter-Tierhaltung, umsichtig bewacht vom Zuchtstier.

Küsnachter mit Schwächephase nach der Pause

Nach dem Seitenwechsel liess sich die Küsnachter Mannschaft, trotz Einwechslung zweier frischen Kräfte, von den genügsamen Tieren nebenan inspirieren, das Heimteam bestimmte das Spieldiktat. Ramon Kamer rettete das Remis mehrmals bravourös und wurde nach dem Spiel nicht umsonst zum besten Spieler gewählt.

In der 57. Minute war aber auch er machtlos, als Joshua Toma einen Flankenball unbewacht direkt abnehmen konnte und so das Führungstor erzielte. Dies bewog dann FCK-Präsidenten Thomas Frei auf der Tribüne, lautstark an die Ehre der Spieler zu appellieren, damit der Rahmen für das scheidende Trainerteam und den Abschied aus der 2. Liga ehrenvoll gestaltet werden könne.

Nützen tat dies vorerst noch nicht viel, denn knapp zehn Minuten später erwischte Dalibor Josavac den FCK-Goalie in der nahen Ecke zum 2:0. Kurz vor Schluss wechselte der das letzte Mal an der Seitenlinie stehende Chefcoach Marcio de Araujo seinen Assistenten Enver Klaiqi ein.

In der 89. Minute dann auch noch der Anschlusstreffer: Der unermüdliche Kämpfer Vincenzo Togni verlängerte eine Seitenverlagerung per Kopf auf den «kleinen Welti» (Bruder Gian musste zur Halbzeit mit Kopfschmerzen ausgewechselt werden), welcher direkt abzog und mit seinem Volley herrlich in die Ecke traf – sein 1. Tor im Fanionteam. Es war dies ein halbwegs versöhnlicher Abschluss einer alles in allem unbefriedigenden Saison.

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