Die Silber- und die Goldmedaille holte die Rollstuhl-Leichtathletin Manuela Schär in Tokyo für die Schweiz. Am 10. September 2021 wird sie in Kriens empfangen.
Die drei paralympischen Agitos, das Symbol der Paralympische Spiele, schwimmen im Hafenviertel Odaiba. Foto: -/kyodo/POOL/dpa
Die drei paralympischen Agitos, das Symbol der Paralympische Spiele, schwimmen im Hafenviertel Odaiba. Foto: -/kyodo/POOL/dpa - dpa-infocom GmbH

Wie die Gemeinde mitteilt, durfte Manuela Schär am Eröffnungstag der Paralympics die Schweizer Delegation zusammen mit Philipp Handler anführen und die Schweizerfahne ins Olympiastadion tragen.

Bei ihrem ersten Einsatz in Tokyo gelang ihr am Samstag der erste Medaillengewinn in Silber. Im Rennen der Rollstuhlfahrerinnen über 5'000 Meter holte sich für die Schweizer Paralympics-Mission die erste Medaille.

 Es ist ihre vierte Medaille an Paralympics. Und es ist eine enorm wichtige, weil sie auch die leichte Enttäuschung von Rio 2016 vergessen macht - damals verpasste sie das Podest zweimal denkbar knapp.

Nur wenige Stunden danach sicherte Manuela Schär der Schweiz bereits die nächste Schweizer Paralympics-Medaille. In der Kategorie T54 gewinnt die Schweizerin über 800 Meter Gold.

Mit einer Zeit von 1:42.81 fährt sie gar zu paralympischen Rekord. Silber geht an die Amerikanerin Tatyana McFadden, Bronze an ihre Landsfrau Susannah Scaroni. 

Empfang in Kriens 

Noch stehen für Manuela Schär weitere Rennen auf dem Programm. Bereits jetzt aber steht fest, dass die Paralympics-Medaillengewinnerin am Freitagabend, 10. September 2021, auf dem Stadtplatz Kriens empfangen wird.

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