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Kriens setzt wieder auf das Hitzetelefon

Nau.ch Lokal
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Kriens,

Um ältere Menschen während Hitzewellen zu unterstützen, bietet Kriens erneut ein Hitzetelefon mit täglichen Anrufen und Hilfsangeboten an.

Ausblick Kriens
Der Ausblick über Kriens. - Nau.ch / Stephanie van de Wiel

Wie die Stadt Kriens mitteilt, kommt es in den Sommermonaten auch in der Zentralschweiz vermehrt zu langanhaltender Hitze. Von einer Hitzewelle wird gesprochen, sobald an drei aufeinanderfolgenden Tagen und Nächten die durchschnittliche Temperatur auf oder über 25 Grad liegt (Hitzewarnstufe 3).

Hohe Temperaturen über längere Zeiträume können die Gesundheit erheblich belasten – insbesondere bei älteren oder gesundheitlich beeinträchtigten Personen. Doch auch jüngere und gesunde Menschen sind betroffen.

Hitzewellen sind eine Herausforderung für die ganze Bevölkerung. Darum sollten alle auf ihre Gesundheit und die ihrer Mitmenschen achten.

Der einfachste Schutz vor Hitze besteht darin, die drei goldenen Hitzeregeln zu beachten: Körperliche Anstrengungen sollten nach Möglichkeit vermieden werden. Zudem ist auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und leichte Mahlzeiten zu achten. Regelmässige Pausen sowie das Kühlen des Körpers helfen ebenfalls, die Belastung durch hohe Temperaturen zu reduzieren.

Angebot für Seniorinnen und Senioren

Von Hitzewellen gesundheitlich besonders betroffen sind ältere Menschen. Um sie zu unterstützen, lanciert die Stadt Kriens auch diesen Sommer das «Hitzetelefon» in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Roten Kreuz Kanton Luzern, der Spitex Kriens und der Krienser Infostelle Gesundheit KIG.

Krienser ab 75 Jahren haben einen Einladungsbrief erhalten, sich für das Angebot anzumelden. Während die Hitzewarnstufe drei gilt, erhalten alle die sich für das Hitzetelefon angemeldet haben einen täglichen Anruf durch das Schweizerische Rote Kreuz Kanton Luzern.

Sie werden über ihr Befinden befragt und wenn Hilfe nötig ist, wird sie durch die Spitex Kriens geleistet.

«Mit dem Hitzetelefon schaffen wir eine unkomplizierte Möglichkeit, mit älteren Menschen in Kontakt zu bleiben und sie bei Bedarf gezielt zu informieren und unterstützen», sagt Sozialvorsteher Cla Büchi. Wer vom Angebot profitieren möchte, kann sich bei der Krienser Infostelle Gesundheit KIG anmelden.

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