Kriens passt Organisationsverordnung an
Der Einwohnerrat Kriens hat die überarbeitete Organisationsverordnung einstimmig genehmigt und setzt auf flexiblere Verwaltungsstrukturen.

Wie die Stadt Kriens mitteilt, hat der Stadtrat Kriens die Totalrevision der Organisationsverordnung überarbeitet und erneut dem Einwohnerrat vorgelegt. Dieser war an seiner Sitzung vom 30. April 2026 nicht auf die ursprüngliche Vorlage eingetreten und hatte insbesondere unklare Begründungen kritisiert.
Die entsprechenden Rückmeldungen wurden nun aufgenommen und in die neue Version integriert. Inhaltlich zielt die Revision darauf ab, die Organisation der Stadtverwaltung zu vereinfachen und zu modernisieren.
Zentrale Neuerung ist, dass detaillierte Regelungen zur Verwaltungsorganisation (Feingliederung) künftig in der Geschäftsordnung des Stadtrates statt in der Organisationsverordnung festgelegt werden. Damit kann der Stadtrat flexibler auf Veränderungen reagieren.
Klare Strukturen und mehr Flexibilität
Zudem werden verschiedene Bestimmungen gestrichen oder verschoben, insbesondere dort, wo sie bereits in anderen Erlassen – etwa zum Finanzhaushalt – geregelt sind. Dies schafft Klarheit und vermeidet Doppelspurigkeiten.
Unverändert bleiben die grundlegenden Strukturen mit fünf Departementen sowie die Zuständigkeiten des Stadtrates für die strategische und operative Führung der Stadt. Mit dieser Anpassung orientiert sich Kriens an den übrigen K5-Gemeinden sowie am Kanton Luzern, wo die detaillierte Organisationsgestaltung ebenfalls in der Kompetenz der Exekutive liegt.
Dies ermöglicht eine zeitgemässe und flexible Verwaltungsführung. Der Einwohnerrat hat die überarbeitete Vorlage beraten und einstimmig genehmigt.









