Wie die Gemeinde Horw mitteilt, wurde für die Erweiterung des Schulhauses Allmend ein Projektierungskredit von einer Million Franken beschlossen.
Schulanlage Horw.
Schulanlage Horw. - Nau.ch / Stephanie van de Wiel

In der Schulanlage Allmend haben seit 1951 unzählige Primarschüler das Fundament für ihren weiteren Lebensweg erworben. Zurzeit besuchen insgesamt rund 310 Kinder die 14 Primarklassen und drei Kindergärten.

Von den Schulklassen sind fünf in den provisorischen Räumen zweier Pavillons untergebracht, den sogenannten Palazzine. In den Provisorien befindet sich zusätzlich auch ein Mittagstisch.

Die Pavillons, die 2014 in bereits gebrauchtem Zustand gekauft wurden, müssen bis 2027 rückgebaut werden. Der bauliche und energietechnische Zustand lässt einen weiteren Betrieb nicht mehr zu.

Schulklassen in einen neuen Holzbau

Horw verzeichnet steigende Schülerzahlen. Auch die qualitativen Anforderungen an einen modernen Schulraum sind heute andere. Die Schulanlage Allmend muss daher auf eine wirtschaftliche, praktikable und vernünftige Art und Weise erweitert werden.

Der Gemeinderat hat sich dafür entschieden, alle Klassenzimmer der Primarschule in einem neuen Ergänzungsbau unterzubringen. Das bestehenden Schulhaus Allmend soll die Kindergartenstufe, die Tagesstrukturen, die Schuldienste, das textile Gestalten, das textile Werken und die Musikschule beheimaten.

Der Ergänzungsbau soll in Holzbauweise erstellt werden - idealerweise mit Horwer Holz. Die heutigen modernen Holzbauten entsprechen den kantonalen Energiekonzepten und sind hinsichtlich Sicherheit und Schallschutz einem Massivbau ebenbürtig.

Holz ermöglicht eine flexible Anpassung der Räume an neue, veränderte Bedürfnisse. Zudem verleihen die guten Wärmedämmeigenschaften den Schulräumen das ganze Jahr über ein angenehmes, gut temperiertes und gesundes Raumklima.

Erste Weichen sind gestellt

Der Einwohnerrat hat am 17. Februar einen Kredit von einer Million Franken für die Projektierung beschlossen. Das letzte Wort werden aber die Horwer Stimmbürger haben. Gemäss einem genehmigten Antrag der FDP soll die Abstimmung über den Baukredit möglichst schon im Frühling 2023 stattfinden.

Eine erste Kostenschätzung geht bei einer Genauigkeit von 25 Prozent von Baukosten in der Höhe von 17 Millionen Franken aus.

Nun soll das Projekt auserkoren werden, das die Anforderungen an Wirtschaftlichkeit, Funktionalität und die städtebaulichen Aspekte am besten erfüllt. Die Bauarbeiten sind in Etappen vorgesehen, damit die Palazzine während der Umbauphase benutzt werden.

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