SP-Grossrätin Tanja Bauer soll neue Gemeindepräsidentin von Köniz werden. Die Parteimitglieder haben sie an der Hauptversammlung ohne Gegenstimme für die Ersatzwahl vom kommenden Herbst nominiert, wie die Partei am Mittwoch mitteilte.
Rednerpult Mikrofon
Ein Mikrofon an einem Rednerpult. - Pixabay

Die Basis der Partei folgte damit dem Vorstand, der sich bereits letzte Woche für Bauer ausgesprochen hatte. Die 38-jährige Politologin aus Wabern ist Vizepräsidentin der SP Kanton Bern und auch Könizer Gemeindeparlamentarierin.

Sie soll den frei werdenden Sitz von Annemarie Berlinger-Staub (SP) in den eigenen Reihen halten. Berlinger-Staub hat ihren Rücktritt per Ende Juni ausgelöst. Hintergrund ist das Hickhack rund um die Gemeindefinanzen.

Die SP sieht in Bauers Kandidatur «eine Chance, eine neue, positive Dynamik in die zuletzt von Blockaden und gegenseitigem Misstrauen geprägte Gemeindepolitik zu bringen». Für die SP als wählerstärkste Partei sei es selbstverständlich, dass sie Verantwortung übernehmen und weiterhin das Gemeindepräsidium stellen wolle.

Bauer dürfte kaum die einzige Anwärterin bleiben. Auch im Gemeinderat dürften Ambitionen aufs Präsidium vorhanden sein.

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