Köniz verzweifelt gegen den FC Allschwil
Trotz einer überragenden ersten Halbzeit gibt es in der 2. Liga interregional für Köniz zu Hause gegen Allschwil keine Punkte. Die Partie geht mit 1:2 verloren.

Die Heimischen spielen zu Beginn auf, als wären sie haushoher Favorit gegen die Gäste aus Basel: Mit einem Lattentreffer durch Manuele Crupi in der siebten und einer Riesenchance von Kapitän Tim Jordi in der neunten Minute, welche von FCA-Torwart Zilembo mirakulös auf der Linie pariert wird, wäre eine Führung des FC Köniz nach der Startviertelstunde nicht unverdient.
Die verpassten Chancen bringen die Hausherren allerdings nicht aus dem Konzept: Sie rennen weiter an und kreieren eine Unmenge an Chancen. Lediglich Zilembo im Kasten der Gäste hat etwas gegen das hochverdiente Tor, er pariert mehrmals in grösster Not auf der Linie.
Doch auch er ist nur ein Mensch: Gegen den Kopfball von Crupi nach einer super getretenen Ecke von Naili ist nichts zu halten, der Führungstreffer für den FCK in der 24. Minute ist längst überfällig.
Der Torhunger der Gastgeber scheint damit noch nicht gestillt, weiterhin ist es ein Spiel in eine Richtung.
Zehn Minuten nach dem Führungstreffer verpasst Jozipovic mit einem schönen Schlenzer nur ganz knapp die zwei-Tore-Führung. Bis zur Pause folgen weitere Chancen des FCK, keine kann allerdings verwertet werden.
Wer sie vorne nicht macht, bekommt sie hinten
Wie ausgewechselt scheint nach der Pause nicht nur das Wetter, welches von Regen zu Sonnenschein wechselte, sondern auch der FC Allschwil: Welche Worte in der Kabine auch immer fielen, sie scheinen zu wirken.
Wenn auch weniger dominant als der FCK zu Beginn der Partie, so machen allerdings nun die Gäste vermehrt das Spiel. Die beste Chance der Startphase der zweiten Hälfte hat Longhi (FCA) in der 53. Minute: Er lenkt eine Flanke gefährlich Richtung Könizer Tor ab, Torwart Radosavljevic hält glänzend.
Keine zwei Minuten später ist der Ausgleich dann auch schon Tatsache: Salihu verwertet einen umstrittenen Hands-Elfmeter zum 1:1. Ob verdient oder nicht, der FC Köniz ist zu einer Reaktion gezwungen.
AUFSTELLUNGEN
FC Köniz: Radosavljevic; Jordi(C), Meister, Köppel, Bürgi, Agostini, Naili, Nopper, Jozipovic, Crupi, Bajinovic; Freiburghaus, Mejdi, Bruce, Mohamed Ali Mahmoud, Pavlov, Carigiet.
FC Allschwil: Zilembo; Cecere, Salihu, Heitz(C), Mayor, Longhi, Zaric, Zirdum, Gisin, Gajic, Gut; Hildebrand, Borer, Gallacchi, Scheibler, Maggion, Sudar, Anyaegbu.
Diese lässt nicht lange auf sich warten, Crupis Doppelpack scheint eigentlich schon Tatsache ehe Zilembo erneut magistral entschärft (60.). In der Folge flacht das Spiel ein bisschen ab, vergleichsweise wenige Chancen werden kreiert.
Umso bitterer für die Hausherren ist die 81. Minute: Ein seltener Vorstoss der Gäste kann nicht richtig verteidigt werden, wobei der Ball irgendwie in die Nähe von Gil Gisin gelangt. Dieser verwandelt eiskalt zum späten und etwas verwunderlichen Führungstreffer für die Gäste.
Schwierige Tabellensituation
Auch wenn der FCK noch einmal alles nach vorne wirft, bleibt es beim 1:2.
Besonders bitter scheint diese Niederlage im Anbetracht der Tabelle: Mit sieben Punkten aus acht Spielen belegt der FC Köniz nun den 12. Platz und scheint den so wichtigen Anschluss ans Tabellenmittelfeld zu verlieren.














