Köniz schliesst sich dem Vorbild vieler grosser Schweizer Städte an und unterzeichnet die Klima- und Energiecharta. Damit steht es hinter dem Netto-0-Ziel.
Die Gemeindeverwaltung Köniz von vorne fotografiert.
Die Gemeindeverwaltung Köniz von vorne fotografiert. - Nau.ch

Die Klima- und Energiecharta wurde von einem Bündnis zahlreicher Schweizer Städte und Gemeinden erarbeitet, darunter Zürich, Bern und Basel. Wie die Gemeinde Köniz gestern Montag mitteilte, wirkte auch sie bei der Entstehung der Charta mit und hat diese nun unterzeichnet.

Der Gemeinderat wolle damit sein Bekenntnis für den Klimaschutz unterstreichen, heisst es weiter. Er übernimme mehr Verantwortung und werde «alles in seinem Einflussbereich Mögliche» tun, um die Energie- und klimapolitischen Ziele zu erreichen. Damit sei das 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens, das Netto-0-Ziel des Bundesrates und die Energiestrategie 2050 des Bundes gemeint.

Der Gemeinderat setzt aber noch weitere Ziele. So soll Köniz in Bereichen, in denen die Gemeinde genügend Handlungsspielraum hat, «deutlich schneller klimaneutral» werden, zum Beispiel bei den gemeindeeigenen Gebäuden oder der gemeindeeigenen Fahrzeugflotte.

Klima- und Energieausschuss in Köniz

Zudem habe der Gemeinderat einen direktionsübergreifenden Klima- und Energieausschuss eingesetzt, dessen Aufgabe es sei, ein entsprechendes Klima-Massnahmenpaket zu erarbeiten und die Klimapolitik verwaltungsintern zu koordinieren.

Die Klima- und Energiecharta fordert eine Verbesserung der Energieeffizienz und eine 100-prozentig erneuerbare Energieversorgung. Sie fordert auch, mit den verfügbaren Ressourcen sorgsam umzugehen. Ebenso sollen die Treibhausgasemissionen von importierten Gütern, der Landwirtschaft sowie von Dienstleistungen und Finanzprodukten schrittweise auf null reduziert werden.

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