Holzmodulbau schafft dringend benötigten Schulraum
Ab Sommer 2027 soll ein flexibler Holzbau die Schule Niederwangen in Köniz während der Sanierung ergänzen. Im März stimmt die Bevölkerung über den Kredit ab.

Ab Sommer 2027 könnte ein flexibler Holzbau die Schulgebäude während längerer Sanierung ersetzen und den dringend benötigten Schulraum schaffen, teilt die Gemeinde Köniz mit. Im März kann die Könizer Bevölkerung über den Ausführungskredit von 6,99 Millionen Franken abstimmen.
Die Schülerzahl in Niederwangen Juch wird in den kommenden Jahren gemäss statistischen Voraussagen deutlich wachsen. Einerseits besuchen Schüler aus dem gesamten Wangental hier den Unterricht, andererseits leben im neuen Quartier Papillon viele junge Familien mit Kindern.
In den nächsten Jahren werden diese Kinder hier die Schule besuchen. Es entstehen auch weitere grosse Wohnprojekte in der Gegend – wie der Feuerfalter oder die Station Oberwangen. In den nächsten fünf Jahren wird mehr Schulraum nötig.
Umfassende Sanierung nötig
Die Schulanlage Niederwangen Juch besteht aus mehreren Gebäuden. Davon muss das Hauptschulhaus in den kommenden Jahren umfassend saniert werden.
Weitere Gebäude, ein Pavillon und ein alter Modulbau, müssen ganz ersetzt werden. Sanierung und steigende Schülerzahlen – wie ist das zu vereinbaren?
Damit der Unterricht trotzdem ohne Unterbruch und in geeigneten Räumen stattfinden kann, soll ein moderner Holzbau auf dem Schulgelände ab Sommer 2027 Abhilfe schaffen.
Schulraum aus Holz
Ein Holzmodulbau wird aus vorgefertigten Elementen zusammengesetzt. Er ist rasch auf- und abbaubar und kann später auch an einem anderen Ort wieder genutzt werden. Holz ist ökologisch nachhaltig und schafft ein gutes Innenraumklima.
Der Modulbau erfüllt mit Wärmedämmung, moderner Gebäudetechnik wie kontrollierter Lüftung und Photovoltaik die energetischen Standards. Grosse Fenster mit Sonnenstoren schaffen zudem helle und lernfreundliche Räume.
Bauen in Etappen
Geplant sind zwei dreigeschossige Gebäude mit insgesamt zehn Klassenzimmern und Gruppenräumen. Eine überdachte Treppe verbindet die Gebäude. Ein Lift macht den Zugang hindernisfrei.
Ab Sommer 2027 sollen in einer ersten Etappe fünf Klassenzimmer bereitstehen und den alten Modulbau, der zuerst erneuert wird, ersetzen. Die zweite Etappe soll gemäss Planung im Sommer 2029 starten können, wenn es den prognostizierten zusätzlichen Schulraum braucht.
Zukunft der Schulanlage
Der Holzmodulbau legt den Grundstein für das zeitgemässe und nachhaltige Erneuern der ganzen Schulanlage, indem er kurz- und mittelfristig den benötigten Schulraum schafft. Im März kann die Bevölkerung über einen Kredit von 6,99 Millionen Franken für den Holzmodulbau abstimmen.






