Im Vergleich der Budgets 2021 und 2022 wird eine Erhöhung der gesamten Steuererträge (3.1 Millionen Franken) in Opfikon ersichtlich.
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Schweizer Franken. (Symbolbild) - keystone

Die Erfolgsrechnung schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 13.6 Millionen Franken ab. Das vom Gemeinderat genehmigte Budget sah einen Ertragsüberschuss von 3.7 Millionen Franken vor. Insgesamt resultiert ein Cashflow von 22.6 Millionen Franken.

Im Berichtsjahr werden im Vergleich zum Budget Mehrerträge bei den ordentlichen Steuern Rechnungsjahr (0.7 Millionen Franken) ausgewiesen. Höhere Erträge resultieren auch bei den Grundstückgewinnsteuern (2.3 Millionen Franken) und bei den Steuerausscheidungen (2.9 Millionen Franken). Hingegen werden tiefere Erträge bei den Quellensteuern (6.0 Millionen Franken) verbucht.

Ergebnisrelevant sind die Nettoaufwandabnahmen

Ergebnisrelevant sind die Nettoaufwandabnahmen bei der Schule (0.9 Millionen Franken) sowie bei den Abteilungen Gesellschaft (0.9 Millionen Franken) und Bevölkerungsdienste (1.4 Millionen Franken). Im Budgetvergleich fällt der höhere Aufwand für die Gesetzliche wirtschaftliche Hilfe (0.8 Millionen Franken) ins Gewicht.

Weitere massgebliche Abweichungen entstehen beim Finanzausgleich sowie aufgrund eines Buchgewinns. Auf der Basis der Steuererträge und der Einwohnerzahl per Ende 2020 sowie einem durch das Gemeindeamt des Kantons Zürich geschätzten Kantonsmittel resultiert eine provisorisch berechnete und im Jahr 2022 fällige Ablieferung von 21.7 Millionen Franken (Budget 2020: 26.2 Millionen Franken).

Die budgetierten Investitionen wurden zu 95 Prozent realisiert

Für diese Zahlung ist periodengerecht eine Rückstellung gebildet worden. Die Parzellierung betreffend das im Baurecht vollzogene Verkaufsgeschäft an der Dorfstrasse hat eine Neubewertung der im Besitz der Stadt Opfikon verbleibenden Grundstücke und eine damit verbundene Anpassung des Marktwertes (1.9 Millionen Franken) zur Folge.

Das Nettoinvestitionsvolumen im Verwaltungsvermögen wird im Vergleich zum Budget 2020 (54.4 Millionen Franken) mit 51.8 Millionen Franken um rund 2.6 Millionen Franken unterschritten. Die budgetierten Investitionen wurden damit zu 95 Prozent realisiert, was in den letzten 20 Jahren (mit Werten meist um 70 Prozent) nie erreicht wurde.

Budget 2022 provisorisch

Im Vergleich der Budgets 2021 und 2022 wird eine Erhöhung der gesamten Steuererträge (3.1 Millionen Franken) ersichtlich. Da bei der Erstellung der Hochrechnung 2021 noch kein drastischer Rückgang erkennbar war, wird das Jahr 2022 vorsichtig optimistisch budgetiert.

Allgemein sind die Folgen der Corona-Krise sehr schwierig abschätzbar. Aufwandseitig fallen im Budgetvergleich die Nettoaufwandzunahme bei der Schule (2.8 Millionen Franken), die erhöhten Defizitbeiträge an den ZVV (1.2 Millionen Franken) sowie die höhere Finanzausgleich-Ablieferung (2.6 Millionen Franken) auf.

Das Budget 2022 weist einen Aufwandsüberschuss von 17.7 Millionen Franken sowie einen negativen Cash Flow von 8.1 Millionen Franken aus. Das Investitionsvolumen im Verwaltungsvermögen (inkl. Abwasser und Abfall) beträgt 42.2 Millionen Franken.

Budget 2021 definitiv

Die Folgen der Corona-Krise sind sehr schwierig abschätzbar. Im Vergleich der Budgets 2020 und 2021 ist von markant tieferen Steuererträgen bei den ordentlichen Steuern des Rechnungsjahres (-8.3 Millionen Franken) auszugehen.

Bei den Steuern aus früheren Jahren wird der im Jahr 2020 einmalig angefallene, enorm hohe Steuerertrag (-26.8 Millionen Franken) wegfallen. Daraus folgend wird im Bereich Finanzausgleich eine im Vergleich zum Vorjahr um einiges tiefere Ablieferung (+23.7 Millionen Franken) resultieren.

In der Abteilung Bau und Infrastruktur war im Budget 2020 noch die einmalige Zahlung der Abgeltung der Energie 360° AG für die Ablösung des alten Vertrags über die Gasversorgung enthalten (-4.0 Millionen Franken).

Das Budget 2021 weist einen Aufwandsüberschuss von 13.8 Millionen Franken aus

In der Schule wird mit einer stetigen Steigerung der Anzahl Klassen gerechnet (-4.6 Millionen Franken). Auch bei den Abschreibungen ist im Budgetvergleich von einer Steigerung (-0.7 Millionen Franken) auszugehen.

Gemäss den neuen Abschreibungsvorschriften nach HRM2 werden die Investitionen über eine festgelegte Anzahl Jahre in gleichbleibenden Tranchen abgeschrieben, die Abschreibungsperiode beginnt mit der Inbetriebnahme des Investitionsvorhabens.

Das Budget 2021 weist einen Aufwandsüberschuss von 13.8 Millionen Franken sowie einen negativen Cash Flow von 4.5 Millionen Franken aus. Das Investitionsvolumen im Verwaltungsvermögen (inkl. Abwasser und Abfall) beträgt 34.2 Millionen Franken. Der Steuerfuss bleibt trotz schlechteren Aussichten unverändert bei 94 Prozent.

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