Nach vier Jahren Amtszeit: Stadtrat zieht positive Bilanz
Der Stadtrat von Opfikon blickt auf eine intensive Amtsperiode zurück. Mit Grossprojekten und digitalem Archiv wurden wichtige Weichen für die Zukunft gestellt.

Wie die Stadt Opfikon berichtet, blickt der Stadtrat auf eine intensive Legislaturperiode 2022 bis 2026 zurück. In den vergangenen vier Jahren setzte die Stadtverwaltung unter seiner Führung zentrale Projekte in den Bereichen Lebensraum, Infrastruktur, Digitalisierung und Organisation um oder stiess sie gezielt an.
Damit stärkte die Stadt Opfikon ihre Handlungsfähigkeit und festigte ihre Position in einem dynamischen Umfeld. Mit dem Legislaturbericht zieht der Stadtrat nun Bilanz über die vergangene Amtsperiode.
Mit dem Regierungsprogramm legt der Stadtrat jeweils die strategischen Schwerpunkte und Entwicklungsziele einer Legislatur fest. Das Regierungsprogramm 2022 bis 2026 stand unter dem Leitmotiv «Opfikon, die Stadt der kurzen Wege».
Der Fokus lag auf vier Schwerpunkten: der Aufwertung des Lebensraums, der Modernisierung der Infrastruktur sowie der Weiterentwicklung von Digitalisierung und Organisation.
Lebensraum: Strukturelle Grundlagen geschaffen und Angebote gestärkt
In der vergangenen Legislatur richtete der Stadtrat mit dem Räumlichen Entwicklungskonzept (REK) die strategische Stadtentwicklung der nächsten zwei Jahrzehnte aus. In einem breit angelegten, partizipativen Prozess mit Politik, Verwaltung und Schlüsselpersonen wurde ein gemeinsames Zielbild mit konkreten Massnahmen erarbeitet.
In der Legislaturperiode trieb der Stadtrat weiter den Ausbau einer nachhaltigen Wärme- und Kälteversorgung strategisch voran. Er erteilte die Konzession für einen integralen Wärmeverbund und beauftragte die Planung einer Energiezentrale für die Airport City.
2025 setzte der Stadtrat die Altersstrategie um: Er integrierte den Verein Spitex Opfikon ins Alterszentrum Gibeleich. Die Stadt bietet nun die ambulante und stationäre Pflege aus einer Hand. In der Legislatur investierte der Stadtrat auch gezielt in die Quartier- und Begegnungskultur. Neue Formate wie die Opfiker Strassenfeste bereichern seither das gesellschaftliche Leben und stärken den Zusammenhalt in der Nachbarschaft.
Infrastruktur: Grossprojekte vorangetrieben
Die langfristige Sicherung und Modernisierung der städtischen Infrastruktur war ein zentraler Schwerpunkt der Legislaturperiode. Die Stadt investierte in diesem Zeitraum substanziell in den Bildungsstandort: Das neue Schulhaus Bubenholz konnte nach zweijähriger Bauzeit eingeweiht und auf Start des Schuljahres 2025/26 in Betrieb genommen werden.
Direkt im Anschluss wurde die Sanierung und Teilerweiterung der Schulanlage Mettlen angegangen. Für die Erweiterung und Sanierung des Alterszentrums Gibeleich wurden die notwendigen Planungskredite bewilligt.
Das Projekt ist für die Stadt Opfikon infrastrukturell und gesellschaftlich von grosser Tragweite. Während der Legislatur trieb der Stadtrat auch die Entwicklung zentraler städtischer Gebiete voran.
Digitalisierung: Grosse Fortschritte
Die Digitalisierung gewann in den vergangenen vier Jahren nochmals deutlich an Dynamik. In der Verwaltung wurden moderne digitale Arbeitsplätze eingeführt. Diese ermöglichen den Mitarbeitenden effizientes, flexibles und ortsunabhängiges Arbeiten.
Die Stadt erliess zudem verbindliche Richtlinien zur Datensicherheit. Damit schuf sie eine verlässliche Grundlage für einen sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit Daten. Innerhalb der Stadtverwaltung wurde das Prozessmanagement weiter optimiert.
Die Bevölkerung kann nun noch mehr Interaktionen mit der Verwaltung vollständig digital abwickeln und es kommt zu weniger Medienbrüchen. Als eine der ersten Gemeinden im Kanton Zürich baute Opfikon zudem ein rechtskonformes digitales Archiv nach internationalen Standards auf. Dieses steht der Öffentlichkeit seit Oktober 2025 zur Verfügung.
Organisation: Arbeitgeberattraktivität und Steuerungsfähigkeit gestärkt
Die Stadt investierte in der vergangenen Legislatur gezielt in die Arbeitgeberattraktivität. Sie modernisierte Arbeitsplätze und schuf attraktive Rahmenbedingungen. Gefördert wurden und werden unter anderem Weiterbildungen, flexible Arbeitszeiten, Teilzeitarbeit und Homeoffice-Tätigkeit.
Damit kann die Stadt besser auf wachsende Anforderungen reagieren und qualifizierte Fachkräfte gewinnen und halten. Auch organisatorisch entwickelte sich die Stadtverwaltung weiter: Per Ende 2025 wurde die Betreuung im Asyl- und Flüchtlingswesen in die Strukturen der Stadt Opfikon integriert.
Diese war bis dahin extern über eine Leistungsvereinbarung organisiert. Die Stadt stärkt mit der Integration ihre Steuerungsfähigkeit in diesem wichtigen Bereich und schafft die Grundlage für eine eigenständige, bedarfsgerechte Aufgabenerfüllung.
Gut aufgestellt für die Zukunft
Die Stadt Opfikon ist in den vergangenen vier Jahren sowohl in ihrer Infrastruktur als auch in ihrer organisatorischen Leistungsfähigkeit sichtbar gewachsen. Wichtige städtische Projekte wurden erfolgreich umgesetzt oder gezielt angestossen.
Der Stadtrat hat damit wichtige Weichen für die Zukunft gestellt. Opfikon ist gut positioniert, um auch kommende Herausforderungen gezielt anzugehen und sich nachhaltig weiterzuentwickeln.









