Das Congress Centre Kursaal Interlaken (CKI) hat das Jahr 2021 trotz Corona-Pandemie dank Härtefallentschädigungen mit einem knappen Gewinn abgeschlossen.
Casino und Kursaal an der Strandbadstrasse 44 in Interlaken.
Casino und Kursaal an der Strandbadstrasse 44 in Interlaken. - Nau.ch / Ueli Hiltpold

Im Kongress- und Veranstaltungsgeschäft erzielte das Unternehmen dank eines ausserordentlichen Ertrags durch Härtefallentschädigungen einen Jahresgewinn von 36'500 Franken, wie es in einer Mitteilung vom Freitag, 20. Mai 2022, hiess. Im Casinobereich schlug ebenfalls dank Härtefallleistungen ein Plus von 720'000 Franken zu Buche.

Insgesamt erzielte der Kongress- und Kursaalbetreiber einen Bruttospielertrag von 19,1 Millionen Franken. Davon stammen 13,7 Millionen aus dem Online-Spielcasino. Dies ist ein Rückgang im Online-Kanal von 3,2 Prozent. Im klassischen Casino ging der Bruttospielertrag an den Spieltischen und Automaten um 4,3 Prozent auf 5,4 Millionen Franken zurück. Im Rahmen der Spielbankenabgabe entrichtete das Unternehmen eine Zahlung von 6,1 Millionen Franken nach 6,6 Millionen im Vorjahr.

An der GV im Juni sollen gemäss dem Communiqué Stefan Schmutz für das Präsidium der Kursaal Interlaken Holding AG und Ursula Zybach für den Vorsitz der Congress Kursaal Interlaken AG zur Wahl vorgeschlagen werden.

Die CKI-Gruppe nahm per 1. Januar 2022 eine Umstrukturierung vor, wie es in der Mitteilung weiter hiess. Die Kursaal Interlaken Holding AG als Muttergesellschaft soll nun den Kongress- und Veranstaltungsbereich unter der Tochterfirma Congress Kursaal Interlaken AG unter sich haben. Daneben gibt es die Casinotochter Casino Interlaken AG. Gemäss den Angaben soll dies zu mehr finanzieller Transparenz und effizienterer Führung beitragen.

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