Die Berner Oberland-Bahnen AG (BOB) haben im vergangenen Jahr einen Verlust von 6,1 Millionen Franken eingefahren.
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Mit der Verrechnungssteuer-Reform sollen Bund, Kantone und Unternehmen Zinskosten einsparen. (Symbolbild) - Keystone
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Das Unternehmen führt den Verlust von 6,1 Millionen Franken auf die Corona-Pandemie zurück und fängt das Defizit mit den Reserven auf. Wie die BOB am Donnerstag, 19. Mai 2022, mitteilten, nahm die Zahl der Fahrgäste von Interlaken-Ost nach Lauterbrunnen und Grindelwald 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 11,9 Prozent zu. Die Passagierzahl lag aber immer noch deutlich unter dem Vor-Corona-Niveau.

Der Verkehrsertrag lag sieben Prozent über dem Jahr 2020, aber fast 54 Prozent unter demjenigen von 2019. Auch 2021 blieben die für die BOB sehr wichtigen internationalen Gäste grösstenteils aus.

Bei der Schynige Platte-Bahn stieg der Verkehrsertrag im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2020 um 15,5 Prozent. Diese Bahn schloss das Rechnungsjahr mit leicht positiven Zahlen ab. Die BOB betreibt diese touristische Bahn, die von Wilderswil zum Aussichtspunkt Schynige Platte führt.

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