Illnau-Effretikon

    Neophytensack: Auch in diesem Jahr gratis beziehbar

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    Im Stadtbüro Illnau-Effretikon ist der Neophytensack für die Entsorgung exotischer Problempflanzen gratis beziehbar. Aber: Was gehört überhaupt in den Sack?

    Kirschlorbeer Neophyten invasiv
    Kirschlorbeer gehört in der Schweiz in die Kategorie der Neophyten. (Symbolbild) - Depositphotos

    Wie die Stadt Illnau-Effretikon schreibt, stellt bei der Bekämpfung von gebietsfremden Pflanzen stellt die Mitwirkung der Einwohner ein wesentliches Element zum Erfolg dar.

    Der im letzten Jahr lancierte «Neophytensack» vereinfacht die Entsorgung der unerwünschten exotischen Problempflanzen. Er ist auch dieses Jahr beim Stadtbüro oder bei der Hauptsammelstelle gratis beziehbar.

    Gefüllt kann er der nächsten Kehrrichttour mitgegeben werden. Das Angebot ist für die Bevölkerung kostenlos.

    Fortpflanzungsfähige Teile gehören in den Sack

    Im Neophytensack werden alle Pflanzenteile entsorgt, aus denen neue Pflanzen entstehen können – somit alle fortpflanzungsfähigen Teile. Beim Sommerflieder sollten deshalb verblühte Blüten und Samenstände abgeschnitten und im Neophytensack entsorgt werden.

    Auch Wurzelstücke oder Früchte des Kirschlorbeers können neue Pflanzen bilden und gehören daher in den Sack.

    Das übrige Pflanzenmaterial von Sommerflieder und Kirschlorbeer darf über die Grünabfuhr entsorgt werden. Bei krautigen Arten wie dem Einjährigen Berufkraut oder dem Schmalblättrigen Greiskraut sind die Samen und Wurzeln fortpflanzungsfähig.

    Aus praktischen Gründen wird empfohlen, die ganze Pflanze im Neophytensack zu entsorgen.

    Praktische Übersicht online einsehbar

    Und welche Pflanzenteile sind fortpflanzungsfähig? Invasive Neophyten verbreiten sich in der Schweiz besonders gut.

    Je nach Pflanze sind unterschiedliche Teile fortpflanzungsfähig und müssen im Neophytensack entsorgt werden.

    Eine praktische Übersicht mit Symbolen zu jeder Pflanze finden Sie auf der Webseite «Neophytensack» mit dem «ch» für die Schweiz.

    Was tun bei grösseren Mengen?

    Neophyten-Säcke werden nur einzeln abgegeben. Der eine Sack ist zu klein?

    Wer eine grössere Menge an Neophyten-Pflanzen zu entsorgen hat, kontaktiert den Leiter Naturschutz der Stadt. Kontaktdaten sind auf der Webseite der Stadt hinterlegt.

    Kirschlorbeere im Garten?

    Der städtische Forstbetrieb entfernt Kirschlorbeer-Pflanzen kostenlos aus Privatgärten. Wer von diesem Angebot Gebrauch machen möchte, wendet sich ebenfalls an den Leiter Naturschutz der Stadt.

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