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    Egg ZH: Pfannenstiel kassiert 4:12 gegen Grünenmatt

    Der UHC Pfannenstiel hat sein Heimspiel in Egg ZH gegen den UHC Grünenmatt mit 4:12 verloren. Es ist eine der höchsten Heimniederlagen der Vereinsgeschichte.

    Egg ZH
    Pfannenstiel kassiert 4 zu 12 gegen Grünenmatt. - zVg

    Auf im zweiten Spiel des Wochenendes setzte es für den UHC Pfannenstiel eine Niederlage ab. Nachdem am Vorabend der Todesstoss erst Sekunden vor dem Schlusspfiff kam, setzte es im Heimspiel gegen den UHC Grünenmatt eine bitterböse 4:12-Klatsche ab, eine der höchsten Heimniederlagen in der Pfanni-Geschichte. Umso bitterer, da an diesem Abend noch der Vereinsapéro durchgeführt wurde.

    Hoch anzurechnen ist dem Team, dass es das letzte Drittel um jeden Preis gewinnen wollte und zumindest diesen kleinen Erfolg für sich verbuchen konnte. Die Torschützen für Pfanni waren Ushiu, Ernst, Schaub und Rennhard.

    Der Wille zu Spielbeginn war gross endlich den ersten Sieg zu erkämpfe und der Start war auch vielversprechend. Bereits in der 6. Minute konnte Pfann ein erstes Mal in Überzahl auflaufen, doch statt sich für einen Torerfolg feiern zu lassen, traf Burkhart mit einem satten Schuss nur den Pfosten. Nur gut zwei Minuten später zappelte dann der Ball auf der Gegenseite im Netz, nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung schloss Spühler die Vorlage von Kotka unhaltbar zum 1:0 für die Gäste ab.

    Dieses Tor zerstörte bei Pfanni die guten Vorsätze und die Zürcher Oberländer fielen wieder in das alte Fahrwasser. Durch eine Strafe gegen J.Schindele begünstigt erhöhte Grünenmatt auf 2:0. Der Lette Savins scheiterte zwei Mal, legte dann aber quer zu Lüthi der den Ball im offenen Tor unterbrachte. Nur zwei Zeigerumdrehungen später war es dann der omnipräsente Lüthi, der den Ball hinter dem Pfanni-Tor ausgrub, in den Slot spitzelte, wo dann Dietler zum 3:0 einschoss. Und es sollte noch bitterer kommen für das Heimteam.

    Fässler wurden wegen einem hohen Stock für 4 Minuten auf die Strafbank verbannt. Doch plötzlich keimte Hoffnung auf.

    Rennhard eroberte sich den Ball spielte auf Ushiu, der die 1:0-Situation in Unterzahl zum Anschlusstreffer ausnutzen konnte. Die Freude währte aber keine Minute, ehe das lettische Duo Rajeckis / Savins den Dreitore-Vorsprung wieder herstellte. Für den Schlusspunkt im ersten Drittel war dann erneut Rajeckis besorgt, der auch die dritte Überzahl mit einem Distanzschuss erfolgreich abschloss.

    Mit 1:5 aus Sich der Zürcher Oberländer ging es in den Pausentee. Pfanni startete zwar gut, verlor aber in der Folge den Faden und hatte dem starken Powerplay der Emmentaler nichts entgegenzusetzen. Es musste also eine Steigerung her im weiteren Spielverlauf.

    Um es vorneweg zu nehmen, im zweiten Drittel war davon nur wenig zu sehen. Die Mättler blieben abgebrüht und nutzten jeden noch so kleinen Fehler der Zürcher eiskalt aus. So wurde das Skore Tor um Tor erhöht.

    In der 22. Minute traf der spätere Best Player Lüthi mit einem abgelenkten Schuss zum 6:1. In der 29. Minute schlenzte der finnische Topscorer Kotka den Ball von der linken Seite präzise in die weite Torecke zum 7:1. Genug für Torhüter F.Schindele, der seinen Platz entnervt Edelmann überliess. Doch auch dieser konnte seinen Kasten nicht lange reinhalten. Nach nur 141 Sekunden führte ein Laufspiel mit erneut präzisem Abschluss von Kotka zum 8:1. Pfanni zeigte nun gewissermassen Auflösungserscheinungen und haderte mit sich selber und den Schiedsrichter. Grünenmatt nutzte dies weiterhin konsequent aus.

    Reber setzte zum Bogenlauf an und traf zum 9:1 und in der 35. Minute wurde auch das vierte Powerplay von den Emmentalern zum 10:1 ausgenutzt. Erneut durfte sich der stark aufspielende Kotka feiern lassen.

    Die verbleibenden Minuten konnte Pfanni wenigstens ohne weitere Gegentore überstehen, aber das Resultat schmerzte und das war allen ins Gesicht geschrieben. Das Glück war definitiv heute nicht auf der Seite der Zürcher Oberländer, verbuchten sie doch bspw. im Mitteldrittel noch zwei Knaller an die Torumrandung. In der Pause wurde die Ziele dann klein gehalten, es sollte das letzte Drittel um jeden Preis gewonnen werden und es sollte jeder nochmals alles aus sich herausholen, dass war Pfanni den anwesenden Fans definitiv schuldig.

    Grünenmatt erwischte dann den besseren Start ins Schlussdrittel und erhöhte nach 81 Sekunden durch Dietler auf 11:1.

    In der 45. Minute konnte dann Pfanni durch einen Doppelschlag von Ernst und Schaub auf 3:11 verkürzen. Ernst traf nach einem Bogenlauf und Schaub setzte einen Distanzschuss wunderbar in die rechte obere Torecke. Das nächste Tor war dann in der 52. Minute wiederum den Mättlern vorbehalten.

    Thierstein traf mit dem 5. Powerplay-Tor an diesem Abend zum 12:3. Für den Schlusspunkt war dann nach einem Freistoss Rennhard besorgt, der den Ball ebenfalls in der rechten oberen Torecke versorgte. Somit endete dieses Spiel mit 4:12 aus Sicht der Zürcher Oberländer. Nach dem Spiel blieb die Garderobentüre dann länger zu als auch schon.

    Es gilt nun dieses Spiel rasch möglichst abzuhacken, vorwärts zu schauen und sich auf die Basics des Unihockeysports zu besinnen. Durch grundsolide Arbeit muss das Glück in den kommenden Spielen wieder Schritt für Schritt erarbeitet werden es braucht keine Wunderdinge, sondern einfaches Spiel um das Selbstvertrauen wieder aufzubauen und das Vertrauen ineinander zu stärken.

    Center Ernst fasste das Spiel dann wie folgt zusammen: Eine harte Niederlage – das darf man sagen. Grünenmatt bestrafte alles konsequent und effizient. Aus diesem gesamten Wochenende hatte man sich sicherlich mehr erhofft.

    Doch die Devise bleibt bestehen: Spiel für Spiel, Schritt für Schritt. Das Glück des Tüchtigen muss eben erarbeitet werden. Trotz der herben Niederlage heute war es unglaublich schön vor den Pfanni-Fans die 100-Spiele-Ehrung entgegennehmen zu dürfen. Vielen Dank allen Involvierten, die meinen Weg dahin mitgeprägt haben.

    Weiter geht es für Pfanni am kommenden Wochenende erneut doppelt. Das Fanionteam trifft dabei am Samstag, 07.11.2026 um 17.00 Uhr in der Turnhalle Ste. Croix in Fribourg auf Floorball Fribourg und am Sonntag, 08.11.2026 gastiert dann im letzten Spiel der Hinrunde Ad Astra Obwalden in Egg. Spielbeginn ist um 16.00 Uhr.

    Der UHC Pfannenstiel würde sich in der aktuellen Situation umso mehr über die geschätzte Unterstützung der Fans freuen.

    Bemerkung: UHC Pfannenstiel ohne Keller, Nufer, Rizzi, Schläpfer, Schüpbach, Sorri und Zehnder. 06:22 Pfostenschuss UHC Pfannenstiel. 33:02 Lattenschuss UHC Pfannenstiel. 39:02 Pfostenschuss UHC Pfannenstiel. 51:09 Pfostenschuss UHC Grünenmatt. 53:15 Time-Out UHC Grünenmatt.

    Ernst für sein 100. Spiel im Fanionteam geehrt. Best Player: Schaub (UHC Pfannenstiel) und Lüthi (UHC Grünenmatt).

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