Sumvitg GR: Wanderer nach Konflikt mit Herdenschutzhunden im Spital
Im Kanton Graubünden kam es am Montag zu einem Zwischenfall mit Herdenschutzhunden. Zwei Wanderer wurden mit der Rega ins Spital geflogen.

Das Wichtigste in Kürze
- Zwei Wanderer mussten nach einem Rencontre mit Herdenschutzhunden ins Spital.
- Die jungen Männer zogen sich leichte Verletzungen zu.
- Einer der beiden rutschte rund zehn Meter einen Abhang hinunter.
Am Montagmittag ist es im Val Sumvitg zu einem Zwischenfall zwischen zwei Wanderern und Herdenschutzhunden gekommen. Die beiden Wanderer wurden mit der Rega zur Kontrolle ins Spital nach Ilanz geflogen.
Gemäss bisherigen Erkenntnissen waren die beiden Wanderer aus Deutschland, ein 22-Jähriger und ein 21-Jähriger, von der Fuorcla da Cavel talwärts in Richtung Run Sut unterwegs.
Abhang hinuntergerutscht
Dabei kam es zu einer Begegnung mit zwei Herdenschutzhunden. In der Folge rutschte einer der Wanderer rund zehn Meter einen Abhang hinunter und erlitt leichte Verletzungen. Auch der zweite Wanderer wurde durch den Zwischenfall leicht verletzt.
Eine Crew der Rega flog die beiden Wanderer mit Unterstützung eines Rettungsspezialisten Helikopter (RSH) des Schweizer Alpen-Clubs (SAC) zur Kontrolle ins Spital nach Ilanz.
Zusammen mit dem Amt für Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheit klärt die Kantonspolizei Graubünden die genauen Umstände des Vorfalls ab.
Kein Einzelfall
Im Wallis kam es kürzlich zu einem ähnlichen Zwischenfall: Ein Trailrunner wurde auf einem Wanderweg von drei Herdenschutzhunden attackiert und verletzt.










