Hitzewelle bringt historischen Rekord beim Wasserverbrauch

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Hinwil,

Die Hitzewelle sorgt für Spitzenwerte: Auch in der Gemeinde Rüti liefert die Gruppenwasserversorgung Zürcher Oberland derzeit so viel Trinkwasser wie nie zuvor.

Rüti Jona Ufer
Das Jona-Ufer in Rüti. - Gemeinde Rüti ZH

Wie die Gemeinde Rüti ZH mitteilt, spiegelt sich die Hitzewelle auch beim Wasserverbrauch: Die Gruppenwasserversorgung Zürcher Oberland AG (GWVZO) hat am letzten Freitag so viel Trinkwasser produziert und ausgeliefert wie noch nie zuvor. Der Rekordtag zeigt die Bedeutung einer verlässlichen regionalen Trinkwasserinfrastruktur.

Die Wasserlieferungen dürften auch in den kommenden Tagen und Wochen auf sehr hohem Niveau bleiben. Denn es braucht auch bei viel Regen relativ lange, bis sich beispielsweise die Grundwasserspiegel wieder auf ein normales Niveau erholt haben.

Der bisherige Rekord stammt von 2018

Die GWVZO hat am Freitag, 26. Juni 2026, einen neuen Allzeitrekord verzeichnet: Im Seewasserwerk wurden rund 32’500 Kubikmeter Trinkwasser produziert und an die regionalen Wasserversorgungen ausgeliefert. Damit wurde der bisherige Tagesrekord vom 31. Juli 2018 mit rund 32’200 Kubikmetern übertroffen.

Auch über das anschliessende Wochenende blieb der Wasserbezug mit rund 31’000 Kubikmetern pro Tag auf hohem Niveau. Einzelne Gemeinden beziehen in diesen Tagen über 90 Prozent des Trinkwassers von der Gruppenwasserversorgung. Das macht sichtbar, welche Bedeutung das Seewasserwerk für die Versorgungssicherheit im Zürcher Oberland hat.

Versorgung rund um die Uhr sichergestellt

Das Seewasserwerk zwischen Oetwil und Stäfa läuft rund um die Uhr. Gerade an Tagen mit sehr hohem Wasserbedarf zeigt sich, wie wichtig gut gewartete Anlagen und ein eingespielter Betrieb sind.

«Ein solcher Tag ist für den Betrieb anspruchsvoll. Er zeigt aber auch, dass sich sorgfältige Wartung, laufender Unterhalt und viel Erfahrung im Alltag auszahlen», sagt Beat Schüpbach, Betriebsleiter des Seewasserwerks.

«Trinkwasser ist für die Bevölkerung meistens selbstverständlich verfügbar. Dahinter stehen Anlagen, die 24 Stunden am Tag zuverlässig funktionieren müssen sowie Menschen, die sie betreiben, überwachen und instand halten.»

Weiterhin grosse Nachfrage nach Wasser

Die GWVZO wurde 1956 gegründet. Sie blickt also auf 70 Jahre Geschichte zurück. Heute ist sie eine gemeinsame Infrastruktur von 14 Gemeinden beziehungsweise regionalen Wasserversorgungen.

Sie ergänzt die lokalen Grund- und Quellwasservorkommen und leistet einen wichtigen Beitrag dazu, die Trinkwasserversorgung in der Region auch bei Verbrauchsspitzen sicherzustellen.

Die GWVZO rechnet auch in den kommenden Tagen mit hohen Wasserbezügen. Selbst wenn Niederschläge einsetzen, dauert es in der Regel einige Zeit, bis sich lokale Quellen und Grundwasservorkommen spürbar erholen.

Bewusster Umgang mit Wasser bleibt wichtig

Gerade in solchen Phasen wird sichtbar, wie wertvoll Trinkwasser ist. Ein bewusster Umgang mit Wasser trägt dazu bei, die regionale Versorgung auch bei hohen Verbrauchsspitzen zuverlässig zu unterstützen.

Die GWVZO AG investiert laufend in Betrieb, Unterhalt und Werterhalt ihrer Anlagen. Damit leistet sie einen wichtigen Beitrag zur sicheren Trinkwasserversorgung der Bevölkerung im Zürcher Oberland.

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Kommentare

User #5473 (nicht angemeldet)

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