A1/Tagelswangen ZH: Lenker kracht in Leitplanke – ohne Führerausweis

Am Sonntag verursachte ein Autofahrer auf der A1 bei Tagelswangen ZH einen Unfall. Es wurden Fahrzeuge beschädigt. Der Verursacher besass keinen Führerausweis.

Unfall A1 tagelswangen
Auf der A1 bei Tagelswangen ist ein Autofahrer heftige gegen die Leitplanke geprallt. - Kantonspolizei Zürich

Am Sonntag hat ein Autofahrer auf der A1 bei Tagelswangen einen Unfall verursacht. Gegen 15.30 Uhr fuhr ein 31-jähriger Schweiz auf der A1 Richtung Zürich. Kurz vor der Bahnüberführung überholte er ein anderes Fahrzeug rechts.

Während dem Überholvorgang verlor der 31-Jährige die Kontrolle über sein Fahrzeug. Dieses begann zu schleudern und touchierte das andere Fahrzeug. Dieses prallt als Folge der Berührung gegen die Mittelleitplanke.

Das Fahrzeug des 31-Jährigen schleudert weiter, nun über sämtliche Spuren und den Pannenstreifen und prallt dort mit grosser Wucht gegen die Leitplanke.

Von dort schleudert das Unfallfahrzeug in einem grossen Bogen zurück auf die Autobahn über alle drei Spuren hinweg und kommt schlussendlich nach über 280 Meter auf dem Normalstreifen zum Stillstand.

Fahrspuren wegen Trümmerteilen gesperrt

Durch den wuchtigen Aufprall flogen diverse Trümmerteile durch die Luft. Dabei prallte eines gegen die Windschutzscheibe eines unbeteiligten Fahrzeuges. Der Lenker kam mit dem Schock und einer zersplitterten Windschutzscheibe davon.

Ein weiteres Trümmerteil beschädigte den Unterboden eines anderen Fahrzeuges. Sämtliche vom Unfall betroffenen Personen blieben unverletzt.

Aufgrund der weit verstreuten Trümmerteile mussten zwei der drei Fahrspuren, während mehreren Stunden gesperrt werden.

Trümmerteile
Aufgrund der Trümmerteile mussten drei Fahrstreifen gesperrt werden. - Kantonspolizei Zürich

Aufgrund des Verdachts, dass der Unfallfahrer mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war, führte die Kantonspolizei Zürich eine umfassende Spurensicherung durch.

Es besteht der Verdacht auf einen Raserdelikt

Der 31-Jährige wurde vor Ort verhaftet und wird bei der Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts auf ein Raserdelikt im Zusammenhang mit einem waghalsigen Überholmanöver und des Fahrens ohne Führerausweis sowie in nicht fahrfähigem Zustand zur Anzeige gebracht.

Zusammen mit der Kantonspolizei stand der Nationalstrassen Unterhalt des Tiefbauamts des Kantons Zürich im Einsatz.

Er musste diverse vom Unfallfahrzeug verursachte Belagsschäden beheben und die Fahrbahn von ausgelaufenen Betriebsmitteln reinigen, bevor diese für den Verkehr freigegeben werden konnte.

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Kommentare

User #1717 (nicht angemeldet)

Der hat alles auf eine Karte gesetzt und verloren... Hoffentlich ist das Fahrzeug wenigstens versichert.

User #6023 (nicht angemeldet)

Viele sind zu schnell unterwegs

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