HV Herzogenbuchsee schafft den Sprung in die Finalrunde
Die Frauen des HV Herzogenbuchsee sichern sich mit einem Heimsieg zum Abschluss der Hauptrunde erneut einen Platz in der Finalrunde der besten sechs NLA-Teams.

Wie der HV Herzogenbuchsee berichtet, qualifiziert sich das Team um Trainerin Pia Christensen das zweite Mal in der Vereinsgeschichte für die Finalrunde der besten Sechs, welche um den Schweizermeistertitel kämpfen.
Es blieb bis zum letzten Spiel der Hauptrunde spannend. Die Frauen des HV Herzogenbuchsee liegen einen Punkt vor Rotweiss Thun auf dem sechsten Platz.
Die Kantonsrivalinnen mussten auswärts gegen das drittplatzierte LC Brühl antreten und unbedingt gewinnen. Während Herzogenbuchsee die Viertplatzierten des LK Zug zu Hause in der Mittelholzhalle empfingen.
Den Oberländerinnen wollte, im eine halbe Stunde früher angepfiffenen Spiel, kein Exploit gelingen und so standen die Oberaargauerinnen bereits in ihrer Pause als Teilnehmerinnen der Finalrunde fest. Doch dem nicht genug.
Starke Entwicklung wird belohnt
Die Spielerinnen von Trainerin Pia Christensen gewinnen ihr letztes Hauptrundenspiel mit 34:29 und nehmen damit noch zwei wichtige Punkte mit in die Finalrunde. Mit dem so gesicherten sechsten Platz nehmen die Oberaargauerinnen zum zweiten Mal seit der Nationalliga A – Zugehörigkeit an der Finalrunde teil und spielen gegen die besten Schweizer Teams um die Playoff-Halbfinalqualifikation.
«Ich bin sehr stolz auf das Team. Nach etlichem Auf- und Ab in den Hauptrundenspielen, haben sich meine hart arbeitenden Spielerinnen dieses Happy End verdient», sagt die erleichterte Trainerin Pia Christensen nach dem Spiel.
HVH-Präsident Thomas Eggimann sieht eine junge Truppe, welche nach etlichen substanziellen Abgängen sich in den letzten anderthalb Jahren als Team zusammengefunden hat.
«Eine verdiente Qualifikation. Potenzial ist definitiv vorhanden. Die Konstanz ist zum Teil noch nicht über längere Zeit abrufbar. Ein Team, welches uns definitiv noch viel Freude bereiten kann», ergänzt Eggimann.
Anspruchsvolle Aufgabe zum Auftakt
Nun dürfen sich die Oberaargauerinnen mit Freude umgehend an die Vorbereitung für die Finalrunde machen. Viel Zeit bleibt nicht. Es geht bereits am nächsten Sonntag, 8. Februar los mit dem Heimspiel gegen das stark aufspielenden GC Amicitia, welches die Finalrunde als erstplatziertes Team in Angriff nimmt.
Trainerin Christensen ist überzeugt, dass ihr Team nicht zufrieden zurücksteht, sondern weiter hart arbeiten wird und Spiel für Spiel gewinnen will.
«Wir nehmen die Herausforderung an und es wäre cool, wenn wir dann auch im Mai noch Spiele bestreiten dürfen», spricht die Dänin eine Playoff-Qualifikation als Ziel an. Auf diesen vierten Platz liegen die Buchserinnen fünf Punkte zurück.
Es müssen also Siege gegen die beiden Traditionsvereine LK Zug und Spono Eagles errungen werden. Gegen die Eagles aus Nottwil war bisher nichts zu holen. Wohingegen man gegen Zug Qualifikation drei von vier Punkten holen konnte.
Ohne Abstiegsdruck befreit aufspielen
Man darf also gespannt sein, was die Oberaargauerinnen befreit vom Druck einer Abstiegsrunde auf die Platte bringen in dieser Finalrunde. Sicher ist, dass das junge Team in den Spielen gegen die stärksten Schweizer Teams viel wichtige Erfahrung sammeln und sich weiterentwickeln kann.










