Huttwil

    Huttwil plant neues Freilichtspiel für den Sommer 2029

    Pro Regio Huttwil
    Pro Regio Huttwil

    Oberaargau,

    PRO REGIO HUTTWIL hat entschieden: Nach dem «Burechrieg» mit rund 10'000 Besuchern soll 2029 in Huttwil BE wieder Freilichttheater gespielt werden.

    Huttwil BE
    Der Eingangsbereich des Stadthauses in Huttwil (Symbolbild) - Nau.ch / Simone Imhof

    Im Juli 2025 wurde das Areal des Spycher Handwerks während mehrerer Wochen zur grossen Freilichtbühne. Das eigens für Huttwil geschriebene Stück «Burechrieg» erzählte die Geschichte des Schweizer Bauernkriegs von 1653 und damit ein Kapitel, in dem Huttwil selbst eine zentrale Rolle spielte. Der Aufwand wurde mit einem aussergewöhnlichen Publikumsinteresse belohnt: Die 16 Vorstellungen waren praktisch ausverkauft, insgesamt verfolgten rund 10'000 Besucherinnen und Besucher das Freilichtspiel.

    Für PRO REGIO HUTTWIL war der «Burechrieg» damit weit mehr als ein erfolgreicher Einzelanlass. Das Projekt zeigte, dass ein grosses Freilichtspiel Menschen aus der ganzen Region zusammenbringen und gleichzeitig weit über Huttwil hinaus ausstrahlen kann. Rund um die Produktion engagierten sich zahlreiche Schauspielerinnen und Schauspieler, Sängerinnen, Sänger sowie Helferinnen und Helfer.

    Bereits während der Vorbereitungen waren gegen 100 Mitwirkende auf der Bühne und nochmals rund 100 Helfende für die Durchführung vorgesehen.

    Der Entscheid für 2029 ist gefallen

    Nach diesem Erfolg hat sich PRO REGIO früh mit der Frage beschäftigt, ob und wann ein nächstes Freilichtspiel folgen soll. Nun steht fest: Im Sommer 2029 soll in Huttwil wieder grosses Freilichttheater gespielt werden.

    Mit dem frühen Entscheid möchte der Verein bewusst Planungssicherheit schaffen. «Ein Projekt dieser Grössenordnung braucht einen langen Vorlauf – gleichzeitig wollen frühzeitig über die Austragung im Jahr 2029 informieren», sagt Walter Rohrbach, Mitglied der Spurgruppe von PRO REGIO HUTTWIL. Der Grundsatzentscheid bildet nun den Ausgangspunkt für die mehrjährige Aufbauarbeit.

    Dabei setzt PRO REGIO auch auf Kontinuität: Gerhard Meister wird erneut als Autor und Ulrich Simon Eggimann als Regisseur mitwirken. Bereits beim «Burechrieg» hatte Meister den Stoff eigens für Huttwil entwickelt; Eggimann brachte die Geschichte anschliessend auf die Freilichtbühne.

    Eine neue Geschichte aus der Region

    Eine einfache Fortsetzung des «Burechrieg» ist nicht vorgesehen. Das nächste Freilichtspiel soll eine neue Geschichte mit einem starken Bezug zu Huttwil und zur weiteren Region erzählen.

    Eine Spurengruppe hat sich dazu bereits an mehreren Sitzungen mit möglichen historischen Stoffen auseinandergesetzt. In einer ersten Auslegeordnung wurden verschiedene Themen gesammelt und auf ihr Potenzial für ein Freilichtspiel geprüft. Das Potential für eine Geschichte, welche die Region schon über mehrere Jahrhunderte umtreibt, ist definitiv vorhanden.

    Parallel zur Themenentwicklung beginnt schrittweise auch die organisatorische Aufbauarbeit. In einer nächsten Phase werden unter anderem Projektorganisation, Finanzierung, Partnerschaften sowie der grobe Produktions- und Zeitplan konkretisiert.

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