Kanton Glarus: Zu viel Acrylamid – Rösti aus Gastronomie beanstandet
Bei einer Untersuchung von Kartoffelgerichten im Kanton Glarus überschritt eine Rösti den gesetzlichen Höchstwert für Acrylamid deutlich.

Amt für Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheit • Bei einer Untersuchung von Kartoffelgerichten aus der Gastronomie wurden im Kanton Glarus zwei Proben auf Acrylamid untersucht. Eine Rösti musste wegen eines zu hohen Gehalts beanstandet werden.
Im Frühjahr 2026 führte das Amt für Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheit erneut eine Untersuchungskampagne zu Acrylamid in der Bündner und Glarner Gastronomie durch. Im Kanton Glarus wurden zwei Proben erhoben. Eine davon – eine Rösti – überschritt den gesetzlich festgelegten Höchstwert deutlich und wurde beanstandet.
Acrylamid kann bei unsachgemässer Zubereitung von Pommes Frites, Rösti und Bratkartoffeln entstehen und gilt als potenziell krebserregend. Eine fachgerechte Lagerung und Zubereitung der Kartoffeln hilft, die Bildung des Stoffes zu reduzieren. Dabei gilt insbesondere der Grundsatz: «Vergolden statt verkohlen».










