Glarus Süd: Lage im Rutschgebiet in Braunwald hat sich beruhigt
Wie die Gemeinde Glarus Süd mitteilt, hat sich die Lage im Rutschgebiet im Braunwalder Gysenegg beruhigt. Auch die Grotzenbühlbahn ist wieder in Betrieb.

Aufgrund eines Erdrutsches im Gebiet Gysenegg in Braunwald vom Montag, 7. August 2023, wurden umgehend Massnahmen und Untersuchungen eingeleitet.
Fünf Personen mussten vorsorglich evakuiert werden. Der Betrieb der Grotzenbühlbahn wurde temporär eingestellt, da sich im Rutschgebiet ein Seilbahnmast befindet.
Inzwischen ist das betroffene Haus von den Erdmassen befreit und auf Tragsicherheit überprüft.
Betrieb der Grotzenbühlbahn wurde wiederaufgenommen
Die Evakuierten der beiden Häuser konnten bereits am Dienstagnachmittag, 8. August 2023, zurückkehren.
Die Sportbahnen Braunwald haben den Betrieb der Grotzenbühlbahn wiederaufgenommen und überwachen eigenverantwortlich die Bewegungen um die Seilbahnmasten.
Das Wasser aus den defekten Leitungen oberhalb der Rutschung wurde kontrolliert und über provisorische Leitungen um das Rutschgebiet geleitet.
Niederschläge verursachten die Rutschung
Geologische Untersuchungen haben ergeben, dass die Ereignisse im Zusammenhang mit dem Untergrundaufbau, der Hangneigung und der Ansammlung von Oberflächenwasser stehen.
Die Rutschung wurde durch starke Niederschläge ausgelöst.
Konkrete langfristige Massnahmen zur Entwässerung des Hanges und zur Wiederherstellung der Abwasserleitungen sowie des Geländes werden derzeit diskutiert und sollen vor dem Winter umgesetzt werden.










