Herznach

Überdurchschnittliche Einnahmen prägen das Jahr 2025

Die Gemeinde Herznach-Ueken schliesst 2025 mit erfreulichen Steuereinnahmen ab. Ordentliche Steuern und Sondersteuern liegen deutlich über Budget.

Die Gemeindeverwaltung Herznach.
Die Gemeindeverwaltung Herznach. - Nau.ch / Simone Imhof

Wie die Gemeinde Herznach-Ueken mitteilt, notiert sie für den Steuerabschluss sehr positive Zahlen. Die Einnahmen bei den ordentlichen Steuern liegen mit 7‘547‘000 Franken klar über dem Budgetwert 2025 von 7‘035‘000 Franken und dem Vorjahreswert 2024 von: 6‘880‘000 Franken (nach Wertberichtigungen).

Die Mehrerträge sind mehrheitlich auf ein höheres Steuersubstrat im Rechnungsjahr zurückzuführen. Dies aufgrund eines wesentlichen Bevölkerungszuwachses von 135 Steuerpflichtigen Personen (31. Dezember 2022: 1556 Steuerpflichtige, 31. Dezember 2025: 1691 Steuerpflichtigen) seit der Fusion der beiden Gemeinden Herznach und Ueken per 1. Januar 2023.

Ausserdem fallen vereinzelt auch markant höhere Rechnungsstellungen bei bestehenden Steuerpflichtigen an als in früheren Jahren. Für das Budget 2026 konnte diese Entwicklung bereits prognostiziert werden, weshalb für das Jahr 2026 ein Steuerertrag von 7‘645‘000 Franken ins Budget eingesetzt wurde.

Hohe Einnahmen bei Firmen- und Sondersteuern

Auch im Bereich der juristischen Personen (Rechnung 2025; 324‘000 Franken Budget 130‘000 Franken) konnte ein sehr gutes Ergebnis erzielt werden.

Dies ist vorwiegend auf einzelne Einmaleffekte zurückzuführen und es ist damit zu rechnen, dass der Steuerertrag der juristischen Personen, sich in den nächsten Jahren wieder etwas unter dem Wert 2025 bewegen wird. Der Steuerfuss liegt seit der Fusion bei 110 Prozent.

Auch bei den Sondersteuern konnte man die Budgeterwartungen klar übertreffen, im Jahr 2025 wurden 31‘000 Franken Erbschafts- und Schenkungssteuern erzielt (budgetiert 10‘000 Franken) und Grundstückgewinnsteuern von 295‘000 Franken (budgetiert 120‘000 Franken) vereinnahmt.

Einmaleffekte treiben Sondersteuern nach oben

Nach- und Strafsteuern wurden gesamthaft 23‘000 Franken verrechnet bei einem Budget von 10‘000 Franken. Die Sondersteuern sind aufgrund von einmaligen Steuerereignissen sehr schwer zu prognostizieren und stets Einzelfallabhängig.

Da in der betroffenen Periode überdurchschnittlich viele, teils auch grössere Liegenschaften gehandelt wurden, führte dies zu überdurchschnittlich hohen Grundstückgewinnsteuern.

Erfolgreiches Inkasso sichert stabile Finanzen

Die Forderungsverluste von total 25‘800 Franken liegen unter dem Budget von 35‘000 Franken. Zudem konnten rund 17‘000 Franken aus früheren abgeschriebenen Steuern wieder eingebracht werden.

Somit mussten netto nur rund 9000 Franken Steuern abgeschrieben werden, was rund 0,12Prozent der sollgestellten Steuern entspricht und einen vergleichsweise sehr guten Wert darstellt.

Dieser ist auf ein sehr striktes und erfolgreiches Inkasso der Gemeinde Herznach-Ueken zurückzuführen.

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