Freiburg FR: Verdoppeltes Pflanzengenom hilft erst mit der Zeit

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    Eine Forschungsgruppe der Universität Freiburg zeigt: Eine Genomverdopplung bringt Pflanzen nicht sofort einen Vorteil bei Hitze – erst die Evolution danach.

    Die Walderdbeere kann sich an Hitze und anderen Stress «erinnern»: Blütenstand der Pflanze im Frühjahr. (Archivbild)
    Die Walderdbeere kann sich an Hitze und anderen Stress «erinnern»: Blütenstand der Pflanze im Frühjahr. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/SIGI TISCHLER

    Eine Forschungsgruppe der Universität Freiburg hat im Labor nachgestellt, wie sich eine Verdoppelung des Pflanzengenoms auf die Anpassung von Pflanzen an Hitze auswirkt. Diese Genomverdopplung brachte jedoch nicht sofort einen Vorteil mit sich. Erst die darauf folgende Evolution begünstigte die Anpassung der Pflanzen an die Hitze.

    Diese grundlegenden Erkenntnisse könnten konkrete Auswirkungen auf die Landwirtschaft haben, da die meisten unserer Nutzpflanzen ein verdoppeltes Genom besitzen und wahrscheinlich das Potenzial haben, sich an die Klimabedingungen der Zukunft anzupassen.

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