Wie der Verein FC Freienbach mitteilt, hat die erste Mannschaft ihr Heimspiel beim March-Höfe-Derby gegen den FC Tuggen mit 1:2 verloren.
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Zwei Fussballspieler im Duell um den Ball. (Symbolbild) - Pixabay
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Der FC Tuggen ist seiner Favoritenrolle gerecht geworden und besiegte den FC Freienbach im March-Höfe-Derby mit 2:1. Die Tuggner mussten dabei über eine halbe Stunde in Unterzahl agieren. Von den nassen, kühlen Bedingungen auf dem Freienbacher Sportplatz Chrummen liess sich der FC Tuggen in der Anfangsphase nicht anstecken. Die Mannschaft von Ivan Previtali startete wie die Feuerwehr und setzte Freienbach von der ersten Sekunde an unter Druck. Es dauerte dann auch nicht lange, bis die Märchler zu der ersten gefährlichen Chance kamen.

Giovanni La Rocca setzte sich gekonnt auf der linken Seite durch und passte flach zur Mitte, wo der heraneilende Dein Barreiro die Hereingabe nur um eine Fussspitze verpasste. Gespielt waren zu diesem Zeitpunkt noch keine 120 Sekunden. Keine Minute später konnte Barreiro in aussichtsreicher Abschlussposition noch von einem Freienbacher entscheidend gestört werden. Auch Freienbach kam durch Alessandro Sabino nach fünf Minuten zu einem gefährlichen Warnschuss.

Anschliessend flachte das Derby merklich ab. Tuggen blieb die bessere Mannschaft und hatte mehr Spielanteile und Ballbesitz. Die Märchler taten sich aber unerwartet schwer gegen die tiefstehenden, gut organisierten Freienbacher. Die 250 Zuschauer schienen sich bereits mit einem 0:0 zur Pause abgefunden zu haben, als Tuggen keine zehn Minuten vor dem Halbzeitpfiff ein Foulelfmeter zugesprochen wurde.

Jakup Jakupov wurde im Sechzehner angespielt und der Freienbacher Louis Spindler brachte den Tuggner Angreifer in ungestümer Manier zu Fall. Der Gefoulte trat gleich selbst an und liess Lorenzo Lo Russo im Freienbacher Kasten keine Chance.

Freienbach kann Überzahl nicht nutzen

In den zweiten 45 Minuten musste Freienbach mehr riskieren. Die Höfner kamen in der Tat entschlossener aus der Kabine und störten die Tuggner früher im Aufbauspiel. In der 54. Minute schien sich dies dann auszuzahlen. Yascha Schärer wurde steil angespielt und brach durch. Er konnte nur vom letzten Mann, dem Tuggner Innenverteidiger Jonas Rüegg kurz vor der Strafraumgrenze mit einem Foul gestoppt werden. Der Unparteiische zeigte folgerichtig die rote Karte gegen Rüegg, womit Tuggen mehr als eine halbe Stunde in mit nur noch zehn Mann spielen musste.

Der anschliessende Freistoss aus gefährlicher Position brachte dann keine Gefahr. Freienbach versuchte nun in Überzahl den Ausgleich zu erzwingen, vernachlässigte dabei aber immer wieder die Defensivarbeit. Tuggen nutzte dies nur wenige Minuten nach dem Platzverweis aus und Jakup Jakupov verwertete eine Flanke von Bryan Mallo unbedrängt per Kopf zum 2:0 für den FCT. Das zweite Gegentor brachte Freienbach vorläufig etwas aus der Bahn.

Die Höfner mühten sich zunehmend im Mittelfeld ab und tauchten eigentlich gar nicht gefährlich vor dem Tuggner Kasten auf. Trainer Jürgen Seeberger reagierte und brachte zwei frische Offensivkräfte. Insbesondere Babelessa Backa belebte die zuvor harmlos wirkende Freienbacher Offensive. Eine Viertelstunde vor Schluss wurde Backa mustergültig von Sabino eingesetzt. Der Einwechselspieler liess sich alleine vor Tuggens Torhüter Alessandro Merlo nicht zweimal bitten und verkürzte zum 1:2.

Mit dem Anschlusstreffer kehrte in der Schlussphase nochmals Spannung ins Derby zurück. Doch alle Bemühungen Freienbachs, doch noch zu einem Punkt zu kommen, verpufften. Am Ende blieb es beim knappen, aber nicht unverdienten Vollerfolg für Tuggen.

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