Frauenfeld

Werkhof und Stadtbusdepot erhalten neuen Standort

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Frauenfeld,

Werkhof und Stadtbusdepot der Stadt Frauenfeld sollen zukünftig auf dem Areal Grosse-Allmend-Strasse unterkommen. Der Gemeinderat berät über die Kredit-Vorlage.

Die Busstation am Bahnhof Frauenfeld.
Die Busstation am Bahnhof Frauenfeld. - Nau.ch / Miriam Danielsson

Der Werkhof und das Stadtbusdepot der Stadt Frauenfeld sollen auf dem Areal Grosse-Allmend-Strasse einen neuen Standort erhalten, wie die Stadt Frauenfeld mitteilt.

Damit werden für die beiden Betriebe optimale Bedingungen geschaffen.

Gleichzeitig wird die Innenstadt entlastet und aufgewertet. Das führt zu weniger Nutzungskonflikten und mehr Raum für attraktives Wohnen und Arbeiten.

Der Stadtrat hat die Vorlage mit einem Kredit von 11 Millionen Franken an den Gemeinderat überwiesen.

Ganzheitliche Lösung

Die heutige Situation an der Gaswerkstrasse ist für den Werkhof und das Stadtbusdepot nicht mehr tragfähig.

Die Gebäude sind zu klein, sanierungsbedürftig und erfüllen teilweise gesetzliche Anforderungen nicht mehr. Eine Sanierung wäre teuer und würde die betrieblichen Probleme nicht lösen.

«Wir haben nun eine gesamtheitliche Lösung, die gut für die städtischen Nutzungen, aber auch finanziell interessant ist», sagt Stadträtin Andrea Hofmann Kolb, Vorsteherin Departement für Bau und Verkehr.

Handlungsspielraum für die Zukunft

Am neuen Standort können Synergien genutzt, Abläufe optimiert und die Elektrifizierung der Busflotte langfristig umgesetzt werden. Die neue Erschliessungsstrasse sorgt zudem für eine verlässliche Anbindung und entlastet wichtige Hauptverkehrsachsen ins Zentrum.

Das Vorhaben schafft im Weiteren Handlungsspielraum für künftige Entwicklungen beim Werkhof und beim Stadtbusdepot. Auch für die Feuerwehr und Thurplus entstehen Optionen, wenn in Zukunft mehr Platz benötigt wird.

Die freiwerdenden Parzellen an zentraler Lage können entwickelt werden. Mit neuen Wohn- und Mischnutzungen mitten in der Stadt gibt es weitere finanzielle Vorteile.

Die Investitionen sichern den Betrieb für die nächsten Jahrzehnte und ermöglichen es der Stadt, flexibel und bedarfsgerecht auf neue Anforderungen zu reagieren.

Volksabstimmung voraussichtlich im September 2026

Ende 2024 hat die Bevölkerung die Vorfinanzierung von 14 Millionen Franken für den neuen Werkhof und das neue Stadtbusdepot gutgeheissen. Seither wurde das Vorhaben überarbeitet und vertieft, sodass jetzt die Grundlagen vorliegen.

«Die Stadt profitiert gleich mehrfach von diesem Projekt. Es ist eine grosse Chance», sagt Stadtpräsident Claudio Bernold.

Im nächsten Schritt berät der Gemeinderat die Vorlage über einen Kredit von 11 Millionen Franken. Dieser beinhaltet 8,3 Millionen Franken für den Kauf der nötigen Parzellen sowie 2.7 Millionen Franken für die Planung und Projektierung.

Die Stimmbevölkerung stimmt voraussichtlich im September 2026 über das Kreditbegehren ab.

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