Neubau soll Platzprobleme bei Busdepot und Werkhof lösen
Weil die heutigen Gebäude in Frauenfeld zu klein sind, sollen die Betriebe umziehen. Das Stimmvolk entscheidet im September über die nötigen Millionen-Kredite.

Der Werkhof und das Stadtbusdepot der Stadt Frauenfeld sollen auf dem neuen Areal Grosse-Allmend-Strasse einen neuen Standort erhalten, teilt die Stadt Frauenfeld mit. Die heutige Situation ist für beide Betriebe nicht mehr tragfähig.
Am 27. September 2026 stimmen die Frauenfelderinnen und Frauenfelder über zwei Kredite von insgesamt 11 Millionen Franken ab. Die Stadt lädt am 20. August 2026 zu einer Informationsveranstaltung ein.
Die bestehenden Gebäude des Werkhofs und des Stadtbusdepots an der Gaswerkstrasse sind zu klein, sanierungsbedürftig und erfüllen teilweise gesetzliche Anforderungen nicht mehr. Eine Sanierung wäre teuer und würde die betrieblichen Probleme nicht lösen.
Neubauprojekt kommt vors Stimmvolk
Der Stadtrat und der Gemeinderat wollen einen Neubau des Werkhofs und Stadtbusdepots auf dem neuen Areal Grosse-Allmend-Strasse realisieren. Sie beantragen beim Stimmvolk einen Kredit für den Kauf der dafür notwendigen Parzellen 61492 und 61488 in der Höhe von 8'270'020 Franken sowie einen Planungs- und Projektierungskredit von 2'750'000 Franken für den Neubau des Werkhofs, des Stadtbusdepots und deren Erschliessung.
Die Stimmbevölkerung stimmt am 27. September 2026 über die Kreditbegehren ab. «Das Projekt ist ein Gewinn für Frauenfeld, weil die Stadt gleich mehrfach davon profitiert: Es können langfristig optimale Bedingungen für jene städtischen Dienste geschaffen werden, die täglich für Sauberkeit, Mobilität und Lebensqualität in Frauenfeld sorgen. Und im Herzen von Frauenfeld entsteht Platz für hochwertiges Wohnen und Arbeiten», sagt Stadtpräsident Claudio Bernold.
Vorlage wird öffentlich vorgestellt
Damit sich die Bevölkerung ein eigenes Bild von der Vorlage machen kann, lädt der Stadtrat Frauenfeld am 20. August 2026 um 19.30 Uhr ins Casino zu einer Informationsveranstaltung mit anschliessendem Apéro ein.










