Kanton Thurgau: Thurgau wächst vor allem durch Zuzüge aus Deutschland
Der Kanton Thurgau gewann 2025 durch Zu- und Wegzüge rund 3100 Einwohnerinnen und Einwohner. Am meisten kamen aus Deutschland und dem Kanton Zürich.

Im Thurgau wächst die Bevölkerung seit Jahren kräftig durch Zuzüge. Ein Webartikel des Amts für Daten und Statistik zeigt, woher die neuen Einwohnerinnen und Einwohner kommen und wohin die Weggezogenen gingen. Zudem liegen neue Daten zu den Einbürgerungen vor.
Der Kanton Thurgau gewann 2025 durch Zu- und Wegzüge rund 3’100 Einwohnerinnen und Einwohner. Besonders viele Zuzügerinnen und Zuzüger kamen aus Deutschland sowie aus dem Kanton Zürich – vor allem aus der Region Winterthur. Dies zeigt ein soeben publizierter Artikel auf dem Thurgauer Statistikportal statistik.tg.ch.
Die meisten der neuen Einwohnerinnen und Einwohner wanderten aus dem Ausland ein. 2025 kamen netto rund 2’100 Personen (Einwanderungen minus Auswanderungen) aus dem Ausland in den Thurgau. Das sind 740 Personen weniger als im Vorjahr.
Deutschland bleibt mit Abstand das wichtigste Herkunftsland. 2025 wanderten rund 1'060 Deutsche mehr ein als aus. In den letzten Jahren ist das Wanderungsplus der Deutschen gestiegen.
Aus anderen Kantonen zügelten netto (Zuzüge minus Wegzüge) 1’025 Personen in den Thurgau. Mit Abstand am meisten kamen aus dem Kanton Zürich; allein aus dem Bezirk Winterthur zogen netto 440 Personen zu. Bezogen auf die Einwohnerzahl gab es 2025 nur in drei Kantonen mehr Zuzügerinnen und Zuzüger aus anderen Kantonen als im Thurgau.
Viele Einbürgerungen von deutschen Staatsangehörigen
Über 420 im Thurgau lebende Deutsche erwarben im Jahr 2025 die schweizerische Staatsangehörigkeit, deutlich mehr als vor zehn Jahren. 120 Eingebürgerte stammten aus Nordmazedonien und 80 aus Italien. Jahr für Jahr werden im Thurgau etwa 800 bis 1'000 Personen eingebürgert.






