Viele Zürcherinnen und Zürcher ziehen in den Kanton Thurgau
Die Zuwanderung in den Thurgau hat 2024 einen neuen Höhepunkt erreicht: 2800 Personen zogen aus dem Kanton Zürich

Im Kanton Thurgau ist die Bevölkerung 2024 erneut stark gewachsen. Aus dem Kanton Zürich zogen 2800 Personen in den Thurgau, die meisten stammten aus den Bezirken, Winterthur, Bülach und Uster. Am zweitmeisten wechselten neue Einwohnerinnen und Einwohner aus dem Kanton St. Gallen.
Insgesamt seien im letzten Jahr 7200 Personen aus einem anderen Kanton in den Thurgau gezogen, teilte das Amt für Statistik am Donnerstag mit. Weitere 6100 Personen wechselten aus dem Ausland in den Kanton. Die grösste Gruppe mit rund 1000 Personen ist deutscher Herkunft.
Netto-Zuwanderung trotz Abwanderungen
In der Statistik sind jeweils auch die Wegzüge festgehalten. Im Fall des Kantons Zürich wirkt sich dies so aus: 2800 kamen aus diesem Kanton in den Thurgau, 1900 wählten den umgekehrten Weg. Unter dem Strich ergebe dies «netto eine Zuwanderung von 900 Personen», rechnete das Amt vor. So viele waren es aus keinem anderen Kanton.
Registriert wurde auch die Abwanderung von Thurgauerinnen und Thurgauern in andere Länder. Insgesamt waren es im letzten Jahr 3300 Personen. Sie zogen nach Deutschland, Polen und Rumänien um.