Kanton Thurgau: Strukturwandel zu Dienstleistungen geht weiter
Im Kanton Thurgau entstanden zwischen 2019 und 2024 rund 6500 zusätzliche Vollzeitstellen. Fast alle davon im Dienstleistungssektor.

Rund 6'500 zusätzliche Arbeitsstellen entstanden im Thurgau zwischen 2019 und 2024, die meisten davon im Dienstleistungssektor. Dies zeigt ein Webartikel vom Amt für Daten und Statistik.
Ende 2024 arbeiteten im Kanton Thurgau 149'746 Beschäftigte, 1'109 Personen mehr als im Vorjahr (+0.7 %). Sie teilten sich 114'173 Vollzeitstellen. Im Fünfjahreszeitraum 2019 bis 2024 kamen rund 9'300 Beschäftigte (6'500 Vollzeitstellen) hinzu.
Fast alle neuen Stellen entstanden im Dienstleistungssektor. Damit setzte sich der Strukturwandel hin zu Dienstleistungen fort.
Am meisten zusätzliche Stellen gab es im Gesundheitswesen. Zum starken Wachstum des Dienstleistungssektors trugen daneben auch die Branchen «Erziehung und Unterricht», «Unternehmensführung; Unternehmensberatung» und «Grosshandel» bei.
In Frauenfeld nahm die Beschäftigtenzahl am stärksten zu
Unter den Thurgauer Gemeinden war das Beschäftigungsplus in der Stadt Frauenfeld am grössten (+2'222 Beschäftigte, +1'561 Vollzeitstellen).
Mehr als 500 zusätzliche Beschäftigte gab es auch in Weinfelden, Tägerwilen und Aadorf. In Romanshorn, Münsterlingen und Sirnach arbeiteten je gut 400 Personen mehr als fünf Jahre zuvor.
Neun von zehn Unternehmen sind Kleinstbetriebe mit weniger als zehn Beschäftigten.
Ende 2024 gab es im Thurgau 41 grosse Unternehmen mit mindestens 250 Beschäftigten (Unternehmen mit marktwirtschaftlicher Ausrichtung und Hauptsitz im Thurgau); sie machen 0.2 % am Unternehmensbestand aus.










