Der Wegbereiter der Frauenfelder Trinkwasserversorgung: Ulrich Berger geht in den verdienten Ruhestand.
Frauenfeld
Frauenfelder Trinkwasserversorgung: Ulrich Berger geht in Ruhestand. - Frauenfeld

Flexibilität und ein enormes Wissen zeichnen Ulrich, genannt Ueli, Berger aus. In rund 34 Jahren Betriebszugehörigkeit beim städtischen Trinkwasser- und Energieversorger hat er als Chefmonteur 1987 begonnen und nun seine Verantwortung als Mitglied der Geschäftsleitung an seine Nachfolger weitergegeben.

Ueli Berger lässt sich selten aus der Ruhe bringen. Frauenfelds Einwohnerschaft zuverlässig und rund um die Uhr mit Trinkwasser und Energie zu versorgen, dafür stand er mehr als ein halbes Leben ein. Man darf seine Betriebszugehörigkeit als Schaffenszeit bezeichnen, hat er doch mit seinen Teams die Frauenfelder Wasserversorgung seit 1987 kontinuierlich aus- und aufgebaut.

Rund 175 Kilometer Wasserleitungen, die Erneuerung der drei Pumpwerke, Neubau der zwei Wasseraufbereitungsanlagen, Neubau von drei und Erneuerung zwei bestehender Trinkwasserreservoire gehen auf das «Schaffenskonto» von Ueli Berger. Wenn Frauenfelderinnen und Frauenfelder auch in Zukunft beruhigt den Wasserhahn aufdrehen können in der Gewissheit, dass immer frisches Trinkwasser zur Verfügung steht, dann ist dies massgeblich ihm zu verdanken.

Solide Versorgungsinfrastruktur

Mit knapp 200 Kilometern Leitungen hat Ueli Berger mit seinen Teams fast 80% der heute bestehenden Gasleitungen geplant und verlegt, bereits bestehende Anlagen immer auf den neuesten Stand der Technik gebracht und Speicherkapazität erweitert. Mit seiner grossen Erfahrung mit komplexen Rohrleitungsnetzen wurden unter Ueli Bergers Regie auch die knapp 10 Kilometer Fernwärmeleitungen in Frauenfeld gebaut, woran ein Wärmenetz mit weiterem Ausbaupotential nahtlos anknüpfen wird.

Kurz nachdem Ueli Berger 1987 als Chefmonteur Gas- und Wasser eingestellt wurde, übernahm er zusätzlich die Verantwortung für die Installationskontrolle von Gas und Wasser. Nach dem Zusammenschluss des Gas-Wasserwerks mit dem Elektrizitätswerk im Jahr 1999 leitete er den Bereich Bau und Betrieb in den Sparten Gas und Wasser. In den 2010er Jahren kam die Fernwärme als neue Aufgabe hinzu.

Betriebliche Veränderungen stellten ihn immer wieder vor neue Herausforderungen. Als Bereichsleiter Planung und Projektierung trat er gegen aussen als Dienstleister für alle Leistungen von Thurplus auf.

Als Mitglied der Geschäftsleitung begleitete er auch die strategische und kulturelle Entwicklung hin zum dienstleitungsorientierten Betrieb Thurplus.

Ueli Bergers Vermächtnis für Frauenfeld ist eine solide Versorgungsinfrastruktur, auf welche Thurplus auch in Zukunft aufbauen kann. Thurplus und die Stadt Frauenfeld sagen «Danke, Ueli. Geniesse deinen wohlverdienten Ruhestand!»

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