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Frauenfeld TG: Erdsondenfeld im Kasernenhof wird geprüft

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Thurplus prüft in Frauenfeld TG, ob Stadtkaserne und Casino künftig über ein Erdsondenfeld beheizt werden. Die Vorabklärungen kosten 140'000 Franken.

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Frauenfeld TG: Thurplus evaluiert Erdsondenfeld für Fernwärme. (Symbolbild) - Nau.ch / Miriam Danielsson

Können Stadtkaserne und Casino zukünftig mit einer innovativen Kombination aus Wärmepumpe, Anergie und saisonaler Wärmespeicherung beheizt werden? Der Energiefonds ermöglicht, die Vorabklärungen für ein Erdsondenfeld im Hof der Stadtkaserne zu finanzieren. Thurplus kann damit die geologischen Voraussetzungen für eine zukunftsweisende Wärmelösung und einen weiteren Fernwärmeausbau angehen.

Thurplus treibt die Entwicklung einer nachhaltigen Wärmeversorgung für die Stadtkaserne Frauenfeld, das Casino und weitere Gebäude in diesem Perimeter weiter voran. Gemeinsam mit dem Amt für Hochbau und Stadtplanung hat die Energieversorgerin verschiedene Versorgungsvarianten analysiert und das Potenzial eines Erdsondenfelds im Kasernenhof erkannt. Die nun durch die Energiefondskommission und den Stadtrat bewilligten Vorabklärungen schaffen die Grundlage, um die Machbarkeit dieser Lösung fundiert zu beurteilen.

Die Idee dahinter ist durchdacht und wirkungsvoll: Zurückgewonnene Wärme könnte während der warmen Jahreszeit im Untergrund gespeichert und in den Wintermonaten wieder genutzt werden. Damit verbindet Thurplus bewährte Technologien mit einem innovativen Ansatz zur saisonalen Wärmespeicherung. Erste Untersuchungen zeigen, dass die geologischen Voraussetzungen im Kasernenhof dafür vielversprechend sein könnten.

Mit dem Zusammenschluss an den Fernwärmering ARA, der Abwärme aus der Abwasserreinigungsanlage (ARA) als erneuerbare Energiequelle nutzt, könnte somit ein zusätzliches Fernwärme-Ausbaugebiet erschlossen werden. Das Anergienetz des Fernwärmerings ARA verteilt niedertemperierte Energie, die mithilfe einer Wärmepumpe auf ein nutzbares Temperaturniveau angehoben wird.

Die Kosten für die Vorabklärungen in Höhe von 140'000 Franken werden aus dem Energiefonds finanziert. Thurplus wird nun die geologischen Untersuchungen koordinieren, Sondierungsbohrungen durchführen lassen und die nächsten Planungsschritte vorbereiten.

Thurplus-Geschäftsleiter Peter Wieland betont: «Wir liefern nicht nur Energie, sondern gestalten die nachhaltige Energiezukunft von Frauenfeld aktiv mit. Wir suchen nach innovativen Lösungen und prüfen konsequent, wie daraus konkrete und langfristig nachhaltige Projekte für die Stadt Frauenfeld entstehen können. Eine nachhaltige Wärmeversorgung im Bereich Stadtkaserne und Casino Frauenfeld lässt sich nur mit einem cleveren Technologie-Mix umsetzen. Und wir werden nun prüfen, ob sich dieser Ansatz realisieren lässt.»

Das Projekt zeigt exemplarisch, welche Rolle Thurplus bei der Energiezukunft von Frauenfeld übernimmt. Die Energieversorgerin bringt ihre Fachkompetenz bereits in frühen Projektphasen ein, entwickelt gemeinsam mit Partnern neue Lösungsansätze und reagiert flexibel auf neue Erkenntnisse. So entstand aus der ursprünglichen Planung die vertiefte Prüfung eines Erdsondenfelds, das zusätzliche Potenziale für eine erneuerbare Wärmeversorgung erschliessen könnte.

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