Frauenfeld TG: Rund 30 Einsprachen gegen Aufwertung der Innenstadt
Gegen die Projekte zur Aufwertung der Innenstadt von Frauenfeld TG sind rund 30 Einsprachen eingegangen. Stadt und Kanton behandeln diese nun.

Die Stadt Frauenfeld und das kantonale Tiefbauamt haben die Projekte zur Aufwertung der Frauenfelder Innenstadt vom 14. August bis zum 2. September 2026 koordiniert öffentlich aufgelegt. Dabei sind rund 30 Einsprachen eingegangen. Diese werden nun von der Stadt und vom kantonalen Departement für Bau und Umwelt behandelt.
Die Projekte für die Freie-Strasse, Ringstrasse, Rathausplatz, Rheinstrasse, Promenade und Zürcherstrasse (Vorstadt) stehen für die nächste Etappe der Stadtentwicklung: Mehr Verkehrssicherheit, neue Frei- und Grünräume sowie klarer gestaltete Strassenräume stärken das Herz der Stadt als lebendigen Treffpunkt und erhöhen die Aufenthaltsqualität. Während der Projekterarbeitung fand ein dreistufiges Mitwirkungsverfahren statt, wo sich die Gesamtbevölkerung sowie Direktbetroffene einbringen konnten. Es wurden die bestmöglichen Lösungen ausgewählt, welche in der Mitwirkung auf eine hohe Akzeptanz stiessen.
Eine Folge daraus ist unter anderem, dass mit diesen Projekten keine Parkplätze abgebaut, sondern lediglich verschoben werden.
Für die Einsprachen gegen die kantonalen Strassenbauprojekte ist das Departement für Bau und Umwelt des Kantons Thurgau zuständig. Einsprachen gegen städtische Projekte behandelt der Stadtrat. Die Stadt und das kantonale Tiefbauamt werden die Einsprachen im Rahmen des Verfahrens analysieren.
Wenn möglich wird mit den Einsprechenden das Gespräch gesucht. Die Stadt wird zu gegebener Zeit über den Fortschritt informieren.
Diese Projekte haben keinen direkten Zusammenhang mit dem Richtplan. Die Diskussion über die langfristige Entwicklung der Stadt wird im Rahmen des dabei abgeschlossenen Mitwirkungsverfahrens geführt.










