Frauenfeld TG: Führung durchs Museumsdepot zeigt rätselhafte Objekte
Am Samstag, 12. September 2026, führen zwei Fachleute durch das Depot des Historischen Museums Thurgau in Frauenfeld TG. Der Eintritt ist frei, Anmeldung nötig.

Am Samstag, 12. September, führen die Sammlungskuratorin Christine Süry und der Restaurator Hanspeter Strang durch das Museumsdepot des Historischen Museums Thurgau. Dabei nehmen gemeinsam Sammlungsstücke unter die Lupe, die beim genauen Betrachten manchmal mehr Rätsel aufwerfen als sie zunächst vermuten lassen.
Museale Gegenstände sind Geschichtenspeicher. Mit den richtigen Fragen liefern sie erstaunliche, manchmal verblüffende Informationen zu ihrer Vergangenheit. Diese verborgenen Geschichten tragen dazu bei, dass Objekte als erhaltenswert eingestuft und für die kommenden Generationen bewahrt werden.
So nah wie möglich
Anlass, um der Geschichte eines Objekts auf die Spur zu kommen, ist oft seine Restaurierung. Dabei untersucht die Fachperson minutiös das Material, um es sachgerecht zu erhalten. Das Vergrösserungsglas ist dabei das wichtigste Hilfsmittel, dank dessen sich verschiedene Materialien, Herstellungstechniken sowie Verzierungsarten aus früheren Epochen nachvollziehen lassen.
Eine Detektivarbeit
An der Führung kommen Artefakte aus Asien und Afrika zur Sprache. Solche Objekte aus nichteuropäischen Gesellschaften bergen nicht nur unerwartete Geschichten, sondern auch unbekannte Techniken. Ins Auge stechen zum Beispiel die scheinbar mühelos angefertigten Zierelemente auf ostasiatischen Vasen und Möbeln.
Was sind das für Werkstoffe und wie haben die Künstlerinnen und Künstler gearbeitet? Die Bestimmung von Holzarten bringt Verborgenes zutage und hilft auch dabei, falsch gelegte Fährten zu korrigieren.










