Frauenfelden beantragt einen Antrag für einen Nachtragskredit für den Bau des KAFF-Pavillons, dem 2020 einen Kredit von 300'000 Franken zugesichert wurde.
Rathaus von Frauenfeld - zvg Stadt Frauenfeld
Rathaus von Frauenfeld - zvg Stadt Frauenfeld - Community

Im Juni 2020 hat der Stadtrat einen Beitrag von 300'000 Franken für den Bau eines KAFF-Pavillons gesprochen. Dieser soll auf dem Unteren Mätteli erstellt werden. Da dieses Jahr eine neue Verordnung über die Benützung gemeindeeigener Grundstücke in Kraft getreten ist, legt der Stadtrat dem Gemeinderat einen Antrag für einen Nachtragskredit vor.

Der künftige KAFF-Pavillon soll auf dem Unteren Mätteli einen Perimeter von 1'000 Quadratmetern umfassen, was 44 Parkplätzen entspricht. Im April 2020 haben das KAFF und der Stadtrat dafür einen Mietzins von 1000 Franken pro Monat vereinbart.

Gemäss der neuen Verordnung über die Gebühren und Mietzinsen für die Benützung gemeindeeigener Grundstücke vom 1. Juni 2021 müsste das KAFF nun jedoch pro Monat rund 6'000 Franken für die Nutzung des öffentlichen Grundes bezahlen. Dies widerspricht den bisherigen Abmachungen und ist mit den betrieblichen Einnahmen nicht möglich.

Das KAFF ist ein relevantes Projekt für die Stadt und Einwohner

Der Konsequenz und Transparenz halber legt der Stadtrat diesen Nachtragskredit nun gemäss der Gemeindeordnung dem Gemeinderat vor. Der Stadtrat beantragt in seiner Botschaft an den Gemeinderat, den Einnahmeverzicht von jährlich 60'000 Franken für die Nutzung von Teilflächen des Unteren Mättelis für den KAFF-Pavillon für die Dauer der Nutzungsvereinbarung (mindestens fünf Jahre) zu bewilligen.

Er ist überzeugt, dass das KAFF ein wichtiger Treffpunkt für die Jungen und eine Plattform für Kunstschaffende ist und dass der Verein massgeblich zur Attraktivität der Stadt beiträgt. Im KAFF erhalten junge Menschen die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen und ihr Lokal aktiv mitzugestalten, gemeinnützig zu wirken und ihre Ideen zu verwirklichen. Zudem habe der Verein in den letzten sechzehn Jahren viel dazu beigetragen, dass Frauenfeld auch für junge Menschen interessanter geworden ist.

Mehr zum Thema:

Franken