Ein 43-jähriger Mann aus der Region Kreuzlingen soll in 75 Fällen über verschiedene Plattformen Waren angeboten, die Bezahlung kassiert, dann aber nicht geliefert haben. Dadurch erbeutete er 120'000 Franken. Wegen ähnlicher Delikte wurde er bereits verurteilt.
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Ein Auto der Thurgauer Polizei. (Symbolbild) - Keystone

Kurz nachdem der 43-jährige Schweizer im September 2019 wegen gewerbsmässigen Betrugs verurteilt worden war, seien erneut Ermittlungen gegen ihn aufgenommen worden, teilte die Thurgauer Polizei am Donnerstag mit.

Der Mann soll sich wieder durch betrügerische Verkaufsangebote auf verschiedenen Internetplattformen bereichert haben. Die Deliktsumme beläuft sich bei rund 75 Fällen auf etwa 120'000 Franken. Zudem habe er einen Betreibungsregisterauszug gefälscht und als eingetragener Gesellschafter und Geschäftsführer mehrfach die Buchführung unterlassen.

Der Mann habe angegeben, die Delikte aus Geldnot verübt zu haben, heisst es in der Mitteilung. Inzwischen befinde er sich im Strafvollzug. Die Strafuntersuchung sei noch hängig und es gelte die Unschuldsvermutung.

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