Die Thurgauer Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen den ehemaligen Stadtschreiber von Frauenfeld, Ralph Limoncelli. Sie wirft ihm qualifizierte Wahlfälschung bei der Grossratswahl vom 15. März 2020 vor. Der Beschuldigte bestreitet die Vorwürfe.
Stadtpräsident Anders Stokholm, Johannes Eiholzer, Walter Gunterswiler (Turnfabrik), Tobias Rüetschi (AuGeil Records), Werner Dickenmann, Joel Introvigne, Roger Zuber (Turnfabrik) und Stadtschreiber Ralph Limoncelli bei der Übergabe des Anerkennungs- und des Förderpreises. - Stadt Frauenfeld

Die Thurgauer Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen den ehemaligen Stadtschreiber von Frauenfeld, Ralph Limoncelli. Sie wirft ihm qualifizierte Wahlfälschung bei der Grossratswahl vom 15. März 2020 vor. Der Beschuldigte bestreitet die Vorwürfe.

Die Strafuntersuchung sei abgeschlossen, teilte die Staatsanwaltschaft am Freitag mit. Die Anklage erfolge beim Bezirksgericht Frauenfeld. Gegen den früheren Stadtschreiber wird eine bedingte Gefängnisstrafe von 15 Monaten und eine Busse von 3000 Franken beantragt.

Der Beschuldigte, ein ehemaliger Thurgauer CVP-Kantonsrat, bestreitet die Vorwürfe, wie es im Communiqué heisst. Bis zum rechtskräftigen Abschluss des Strafverfahrens gelte die Unschuldsvermutung.

Der damalige Stadtschreiber von Frauenfeld soll bei der Erneuerungswahl des Thurgauer Grossen Rats im März 2015 in seinem Bezirk gegen 100 Wahlzettel der Grünliberalen (GLP) vernichtet und durch manipulierte Wahlzettel der SVP ersetzt haben. Dadurch gewann die SVP einen zusätzlichen Sitz. die Wahl wurde später korrigiert.

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