Schulhaus Höfli schafft Raum für Zukunft
Ebikon hat den Grundstein für das neue Schulhaus Höfli gelegt, das moderne Lernräume, Tagesstrukturen, Sportmöglichkeiten und Raum für Begegnung schafft.

Wie die Gemeinde Ebikon mitteilt, wurde am Freitag, 22. Mai 2026, feierlich der Grundstein für das neue Schulhaus Höfli gelegt. Damit setzt Ebikon nicht nur ein Zeichen für die Bildung, sondern für die Zukunft der Gemeinde. Vertreter aus Politik, Schule, Verwaltung, der Abteilung Planung & Bau, externe Projektbeteiligte sowie Kinder der Schule Feldmatt nahmen am feierlichen Anlass teil.
Das Schulhaus Höfli ist ein Ersatzneubau für das bisherige Schulhausareal im Hartenfelsquartier. Das neue Gebäude schafft Raum für eine zeitgemässe Schule mit Lernlandschaften, Gruppenräumen, Fachzimmern, Bibliothek, Tagesstrukturen und Sportmöglichkeiten. Die Gemeinde reagiert damit auf die wachsenden Anforderungen an Schule und Betreuung sowie auf die Entwicklung der Gemeinde. So sollen die Aula und die Dreifachsporthalle auch der Bevölkerung offen stehen.
Gemeinderat Hans Peter Bienz, Ressort Planung & Bau, blickte in seiner Ansprache auf die lange Projektphase zurück. «Aus vielen Jahren Planung, Diskussionen, Abklärungen, Entscheiden und Vorarbeiten entsteht jetzt Schritt für Schritt ein neues Schulhaus», sagte er. Das neue Schulhaus werde «ein Ort, der nicht nur aus Beton, Holz, Glas und Technik bestehen wird, sondern aus Begegnung, Bildung, Gemeinschaft und Zukunft».
Zeitkapsel begleitet Grundsteinlegung
Im Zentrum der Feier stand die Befüllung der Zeitkapsel. Hans Peter Bienz legte als erstes ein Schweizer Zehnfranken-Nötli und eine aktuelle Tageszeitung hinein. Das Nötli stand symbolisch für das Thema Zeit.
In seiner Rede verglich Gemeinderat Bienz das Bauprojekt mit einem Orchester: «Ein Schulhaus entsteht nicht durch eine einzelne Person. Es braucht viele Stimmen, viele Fachrichtungen, viele Entscheide und viel Engagement.» Erst das Zusammenspiel aller Beteiligten mache das Projekt möglich.
Anschliessend ergänzten weitere Beteiligte die Zeitkapsel mit persönlichen und symbolischen Gegenständen. Die Bauherrenvertretung legte das Projektorganigramm bei, die Planungs- und Baukommission die Botschaft zum Sonderkredit. Die Musikschule steuerte das Programmheft 2026 bei.
Kinder des Superrats aus dem Zyklus 1 beteiligten sich ebenfalls an der Zeremonie mit Fotos und Briefen von Schülerinnen und Schülern. Danach wurde die Zeitkapsel verschlossen. Anschliessend legten zwei Primarschüler unter Alphornklängen und Applaus feierlich den Grundstein ein.
Schulhaus Höfli soll bis 2028 entstehen
Hans Peter Bienz betonte die Bedeutung des Projekts für kommende Generationen: «Wir investieren hier nicht nur Geld. Wir investieren Zeit, Vertrauen und Verantwortung.» Bildung brauche gute Räume und langfristiges Denken. Das neue Schulhaus sei deshalb auch ein Bekenntnis zur Zukunft der Gemeinde Ebikon.
Ein besonderer Dank galt allen Projektbeteiligten, den Mitarbeitenden des Fachbereichs Hochbau, den Planenden, den Unternehmen sowie der Bevölkerung für das Vertrauen in das Bauvorhaben.
Ebenfalls verdankt wurden der Ebikoner Bildhauer Remy Harry für die Gestaltung des Grundsteins sowie das Alphorn-Duo Regina Cap-Lanz und Gerhard Zweifel für die musikalische Umrahmung. Die Bauarbeiten für das Schulhaus Höfli dauern voraussichtlich bis 2028. Anschliessend wird das neue Schulhaus schrittweise in Betrieb genommen.









